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Zwickau als Vorreiter beim Deutschlandstipendium

(14.08.2011) Tippelt: Bürokratische Hürden für private Förderer beseitigen

Dresden/Zwickau. Der Landtagsabgeordnete Nico Tippelt sieht die Westsächsische Hochschule Zwickau und die Bergakademie Freiberg als Vorreiter beim Deutschlandstipendium in Sachsen. Ab dem Wintersemester 2011/2012 können insgesamt 490 Studierende auf diesem Weg gefördert werden. „Ich freue mich, dass die Westsächsische Hochschule ihre Hausaufgaben gemacht und ausreichend private Förderer gefunden hat, um 23 Studierende in Zwickau künftig mit einem Leistungsstipendium zu fördern“, sagt Nico Tippelt. Doch seien noch nicht für alle zu vergebenden Stipendien in Sachsen private Unterstützer gefunden worden. Daher betont der Abgeordnete: „Es darf uns nicht passieren, dass anteilig vom Bund finanzierte Stipendien nicht abgerufen werden, weil die private Förderung nicht zustande gekommen ist.“ Hier könnte die Westsächsische Hochschule Zwickau den anderen Studienstandorten in Sachsen Wege aufzeigen, wie Unternehmen oder andere Stifter gefunden und gezielt angesprochen werden können, schlägt der hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion vor.

Hier sieht der Landtagsabgeordnete auch das Wissenschaftsministerium in der Pflicht: „Es muss dringend sichergestellt sein, dass sich die privaten Förderer ohne bürokratische Hürden am Deutschlandstipendium beteiligen können. Es darf nicht sein, dass daran die Aufnahme sächsischer Studierender in das Programm scheitert."

Die vorerst 10.000 deutschlandweit zu vergebenden Stipendien sieht Nico Tippelt als ersten Schritt, um denjenigen einen Leistungsanreiz zu bieten, die ehrgeizig sind sowie geradlinig und zielstrebig ihren Weg verfolgen. Das Angebot der Förderung müsse künftig deutlich ausgebaut werden. „Unser Ziel ist es, mittelfristig rund acht Prozent aller Studierenden an deutschen Hochschulen mittels Deutschlandstipendium zu fördern“, sagt der FDP-Politiker. „Die Aufnahme eines Studiums von leistungsstarken Jugendlichen soll nicht am Geldbeutel scheitern. Um dies zu erreichen, müssen wir den Grundstein für eine neue Stipendienkultur legen. Wir müssen alles daran setzen, mehr Menschen, Unternehmen und Institutionen dafür zu begeistern, sich zu beteiligen.“ Schlaue Köpfe, die an sächsischen Hochschulen studieren wollen, sollten auch von Sachsen unterstützt werden, betont Tippelt. „Daher bedarf es dringend auch der Beteiligung noch mehr privater Förderer. Nur so werden bestehende Barrieren abgebaut und noch mehr leistungsbereite Jugendliche ermuntert, ein Studium im Freistaat aufzunehmen."

Mehr Informationen im Internet: www.deutschland-stipendium.de