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Zastrow: EEG verteilt Subventionen von unten nach oben

(07.02.2013) 116 Millionen Euro fließen aus Sachsen ab

Dresden (07.02.2013). Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat der Ausbau der erneuerbaren Energien auch im vergangenen Jahr zu milliardenhohen Zahlungsströmen zwischen den Bundesländern geführt. „Netto-Gewinner“ sind vor allem die Bayern: Unterm Strich flossen 2012 insgesamt 1,2 Milliarden Euro aus anderen Bundesländern nach Bayern. Sachsen hingegen war Netto-Zahler: 116 Millionen Euro flossen unterm Strich durch die Umlagen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aus dem Freistaat ab. „Wieder einmal haben wir es Schwarz auf Weiß: Das EEG funktioniert spätestens nach der ,Energiewende‘ nicht mehr. Es verteilt Geld von unten nach oben, von den Normalverdienern zu den Ökostromerzeugern, von Ost nach West, von Sachsen nach Bayern“, sagt dazu Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP Sachsen und der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag sowie stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP.

116 Millionen Euro Kaufkraft seien in Sachsen verloren gegangen, um beispielsweise Solaranlagen auf Villendächern am Starnberger See zu subventionieren. Holger Zastrow betonte daher: „SPD und Grüne, die damals das EEG aus der Taufe gehoben haben und immer noch daran festhalten, müssen jetzt erklären, wie sich das mit der Monstranz 'Gerechtigkeit' vereinbaren lässt, die man so gern vor sich herträgt.“

| Pressemitteilung: "Kostentreibende Ökostromanlagen mit Netzstabilisierungsentgelt an der Energiewende beteiligen"