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Verletzung von Urheberrechten ist kein Kavaliersdelikt

(11.07.2012) Geistiges Eigentum schützen / Kein Zwang für die Kunst

Dresden. Nico Tippelt warnt davor, die Verletzung von Urheberrechten als Kavaliersdelikt zu betrachten. In einer von CDU und FDP beantragten Aktuellen Debatte im Sächsischen Landtag unter der Überschrift "Geistiges Eigentum schützen - Anpassung des Urheberrechts an das Internetzeitalter" betonte der kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion am Mittwoch: "Wir wollen ganz klar die freien Berufe stärken und deren geistiges Eigentum schützen: Wer Inhalte produziert, sollte daran auch verdienen können, wenn er es möchte! Dazu müssen wir weg von der Gratis-Mentalität im Internetzeitalter. Nur weil geltendes Recht leicht zu umgehen ist, darf dies nicht einfach als Kavaliersdelikt angesehen werden.“

Auf der anderen Seite dürfe Kunst aber auch keinem Zwang unterliegen, forderte der Kulturpolitiker, der selbst professioneller Musiker ist. „Wer sich dazu entscheidet, seine Werke frei zur Verfügung zu stellen, sollte dies ebenso tun können. Es darf also keine Zwangsmitgliedschaften in entsprechenden Schutzverbänden geben.“

Vor diesem Hintergrund halte er die Diskussion um eine Kulturflatrate – also eine pauschale Abgabe für urheberrechtlich geschützte Inhalte im Internet – für unsinnig, so Nico Tippelt. „Diese sozialistische 'Zwangsbeglückung' der Kulturschaffenden lähmt die Weiterentwicklung von Kunst und unterstützt nur die Unkreativen. Wer sich für den Genuss eines Musikstücks entscheidet, sollte auch dessen Urheber fördern und nicht etwa den Maler eines Bildes, das er gar nicht gesehen hat."