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Unklare Zukunft des Leubnitzer Freibades: „Tragfähiges Konzept fehlt“

(28.05.2010) Nico Tippelt kritisiert Werdauer Oberbürgermeister

Werdau. Der FDP-Landtagsabgeordnete Nico Tippelt äußert deutliche Kritik am Umgang der Werdauer Rathausspitze mit der ungeklärten Zukunft des Leubnitzer Freibades. „Hier müssen wir leider wieder einmal mit ansehen, wohin die jahrelange Misswirtschaft der früheren PDS und jetztigen Linkspartei führt“, sagt er als Reaktion auf einen entsprechenden Bericht der Freien Presse vom Mittwoch. „So sehr ich begrüße, dass die Region Werdau mit dem Webalu ein modernes Bad erhalten hat, so sehr ärgere ich mich darüber, dass es der Oberbürgermeister Ralf Tittmann und sein Vorgänger Volkmar Dittrich nicht verstanden haben, ein tragfähiges Gesamtkonzept für die Bäder zu entwickeln.“

Über Jahre hinweg seien notwendige Investitionen für das Leubnitzer Schwimmbecken verschlafen worden und hätten sich die Verantwortlichen mit dem Prestigeobjekt Webalu geschmückt. „Jetzt bekommt das Rathaus die Rechnung präsentiert. Nach Angaben der Sport und Freizeit GmbH sind zwei Millionen Euro für eine Sanierung erforderlich. Wenn sich solch ein Bedarf anhäuft, frage ich mich, ob der Oberbürgermeister überhaupt weiß, wie die Situation in den einzelnen Ortsteilen aussieht“, sagt Tippelt.

Er habe deshalb größtes Verständnis für die Bürger, die sich für die Erhaltung einsetzen und lobte das Engagement der Leubnitzer und einiger Firmen, das Gelände selbst auf Vordermann bringen zu wollen. Es handele sich außerdem nicht nur um ein Problem des Ortsteiles: „Das Bad in Leubnitz wird von vielen Gästen aus der gesamten Region um Werdau genutzt, die nur kurz ihre Bahnen ziehen oder in einem natürlicheren Umfeld baden wollen.“

Erste Pläne, wonach das Bad zurückgebaut oder gar geschlossen werden soll, sieht der Landtagsabgeordnete für das Zwickauer Land kritisch: „Wie vielen Bürgern drängt sich mir hier der Verdacht auf, dass das Bad in Leubnitz am Ende geopfert wird, um die Auslastung des Webalu zu erhöhen.“