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Tippelt begrüßt Weiterentwicklung des sächsischen Bildungssystems

(13.04.2010) Neuregelung erhöht Durchlässigkeit

Dresden. Nico Tippelt hat die ersten geplanten Schritte des Kultusministeriums zur Weiterentwicklung des sächsischen Bildungssystems begrüßt. Der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion sagte: „Mit dem Vorschlägen des Kultusministers Roland Wöller wird ein Kernpunkt des Koalitionsvertrages umgesetzt: die Aufwertung der Mittelschule zur Oberschule.“ Damit ändert sich zunächst der Zugang zum Gymnasium. Statt wie bisher nur nach der 4. Klasse sollen Schüler zukünftig auch nach Klassenstufe 6 die Schulform wechseln dürfen. „Außerdem wird die Berechnungsbasis für die Bildungsempfehlung von zwei auf drei Fächer verbreitert“, erklärte Tippelt. Neben Mathematik und Deutsch fließen nach der 4. Klasse Sachkunde und nach der 6. Klasse die erste Fremdsprache in die Bewertung ein. „Diese beiden Elemente – ein weiterer Zeitpunkt zum Wechsel auf das Gymnasium und eine umfassenderer Maßstab für die Empfehlung – werden die Durchlässigkeit des Bildungssystems erhöhen“, betonte der Landtagsabgeordnete.

Bläsner: Neuregelung stärkt Gymnasien und zukünftige Oberschulen

Der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Norbert Bläsner, verwies zudem darauf, dass den Eltern der Druck genommen werden, sich bereits in der Klassenstufe 4 entscheiden zu müssen, welchen Bildungsweg ihr Kind einschlagen soll. „Die Neuregelung wird insgesamt zu einer Stärkung der Gymnasien und künftigen Oberschulen und somit zu einer stärkeren Leistungsorientierung des sächsischen Schulsystems insgesamt führen“, betonte er und machte rückblickend deutlich: „Endlich wird die 2005 von der SPD durchgesetzte Aufweichung der Bildungsempfehlung zurückgenommen. Diese hatte die Mittelschule als Herz des sächsischen Bildungssystems geschwächt. Viele Schüler kamen zu früh auf das Gymnasium, obwohl sie eigentlich keinen dafür ausreichenden Leistungsstand hatten. Und wer den Wechsel aufs Gymnasium nach der 4. Klasse nicht schaffte, hatte dafür später in der Praxis fast keine Chance mehr.“ 

Die FDP-Fraktion werde sich, so Bläsner, nach der derzeit laufenden Anhörungsphase der Verordnung eine abschließende Meinung bilden. In der Praxis könne etwa der 2,0-Schnitt der übrigen Fächer nach der 6. Klasse problematisch werden: „Eine schlechte Sport-Note könnte beispielsweise praktisch den Wechsel aufs Gymnasium verhindern."

Links:

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