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Strom wird teurer – FDP kritisiert EEG-Umlage und fordert Moratorium

(15.10.2013) Holger Zastrow: „Strompreis-Irrsinn endlich stoppen“

Dresden (15.10.2013). Die sogenannte EEG-Umlage steigt im kommenden Jahr nach Informationen der Netzbetreiber von jetzt 5,28 auf dann 6,24 Cent pro Kilowattstunde. Die daraus resultieren Mehrbelastungen für einen durchschnittlichen deutschen Vier-Personen-Haushalt betragen damit rund 355,36 Euro im Jahr 2014. Das sind im Vergleich zu 2013 noch einmal rund 70 Euro mehr, die eine Durchschnittsfamilie zusätzlich für die Förderung der sogenannten Erneuerbaren Energien mit ihrer Stromrechnung im Jahr bezahlt. Die FDP fordert deshalb ein Moratorium für den Ausbau Erneuerbarer Energien.

„Die neue EEG-Umlage macht deutlich, dass das von Rot-Grün und Jürgen Trittin im Jahr 2000 erfundene und eingeführte EEG vollkommen aus dem Ruder gelaufen ist“, sagte Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Landtagsfraktion und der FDP Sachsen. Während damals der Anteil der Ökostromumlage nur rund 1,4 Prozent der Stromrechnung für die Verbraucher ausmachte, seien es inzwischen fast 23 Prozent. „Die flapsige Behauptung des Grünen EEG-Erfinders Trittin aus dem Jahr 2004, dass ,die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund einen Euro im Monat kostet – so viel wie eine Kugel Eis´, klingt in den Ohren von Millionen Bürgern in Deutschland inzwischen wie blanker Hohn. Aus der Eiskugel ist vielmehr inzwischen ein gewaltiger Luxuseisbecher geworden.“

„Es ist blanker Irrsinn, dass deutsche Familien mittlerweile überschüssigen Ökostrom subventionieren, der mit Verlust an unsere europäischen Nachbarländer verschenkt wird“, betonte Holger Zastrow. „Das erinnert an einen seltsamen Mix aus Schildbürgertum und DDR-Planwirtschaft.“

Wirtschaftsstandort Deutschland drohen ernsthafte Wettbewerbsnachteile

„Der Strompreis-Irrsinn muss von der neuen Bundesregierung endlich gestoppt, der ungesteuerte Ökostrom-Ausbau, und hier vor allem der überteuerten und übersubventionierten Wind- und Solarenergieanlagen, muss begrenzt werden.“ Dafür gehöre das EEG in seiner jetzigen Form mit seinen dramatischen Fehlanreizen abgeschafft, forderte der Fraktions- und Parteivorsitzende. „Bis dahin ist ein Moratorium für den Ausbau Erneuerbarer Energien zwingend, um den weiteren Anstieg der Stromkosten für die Verbraucher zu stoppen“, stellte Holger Zastrow klar.

Zudem drohen dem Wirtschaftsstandort Deutschland durch die völlig aus dem Ruder laufende „Energiewende“ ernsthafte Wettbewerbsnachteile. „Die Stromkosten in den USA beispielsweise betragen derzeit etwa die Hälfte und für Gas nur rund ein Viertel des deutschen Niveaus“, berichtete Holger Zastrow und betonte:„Bezahlbare Energie ist aber die Voraussetzung dafür, dass deutsche Unternehmen international wettbewerbsfähig sind und damit unsere Arbeitsplätze in Mittelstand und Industrie erhalten bleiben.“