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Streichung von Studiengängen: Aussage der Wissenschaftsministerin nötig

(10.10.2013) Nico Tippelt: Gespräche mit Sachsens Universitäten suchen

Dresden. Der Landtagsabgeordnete Nico Tippelt fordert Sachsens Wissenschaftsministerium dazu auf, die Ziele und Auswirkungen der Streichung von Studiengängen durch die Hochschulen darzulegen. „Wir haben den sächsischen Hochschulen mit dem Hochschulfreiheitsgesetz mehr Verantwortung gegeben – dies entlässt den Freistaat aber nicht aus seiner Chance und Pflicht, einen Rahmen im Interesse des gesamten Hochschulstandortes zu setzen. Die Zielvereinbarungen mit den Hochschulen sollen dazu dienen, politische Prioritäten zu setzen“, sagte der hochschulpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion.

„Die Wissenschaftsministerin muss dem Landtag dringend erläutern, wie eine Gesamtheit von 30 gestrichenen und 27 geänderten Studiengängen wirken soll“, betonte Nico Tippelt weiter. Sie müsse darlegen, wie insbesondere die Streichungen in die Zielstellungen und Rahmenvereinbarungen passen. „Ich denke da beispielsweise an das Institut für Namenkunde als einziges seiner Art in Deutschland und die Pharmazieausbildung ebenfalls in Leipzig, die beide gestrichen werden sollen“, sagte der Bildungspolitiker.

Die FDP-Fraktion forderte die Ministerin auf, sofort in Gespräche mit den Universitäten einzutreten, bevor es zu spät ist und profilbildende Studiengänge aus falschen Erwägungen heraus geschlossen werden. „Wir stellen zudem die Frage, wie der Stand der Umsetzung bereits beschlossener Schließungen ist – beispielsweise die Einstellung der juristischen Ausbildung in Dresden“, sagte Nico Tippelt. „Bereits getroffene Entscheidungen müssen umgesetzt werden; auf dieser Grundlage können dann neue Entscheidungen getroffen werden.“