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Stipendienprogramm ist erster Schritt gegen drohenden Ärztemangel

(07.10.2013) Zuschuss von 1000 Euro pro Monat für angehende Landärzte

Dresden. Mit Beginn des Wintersemesters startet im Freistaat das im Doppelhaushalt 2013/2014 von der CDU/FDP-Koalition im Landtag beschlossene Stipendienprogramm für angehende Landärzte. Die Beihilfe richtet sich an alle Medizinstudenten in Deutschland, vor allem aber in Sachsen, die jetzt ihr Studium beginnen. Sie erhalten für die Dauer der Regelstudienzeit einen Zuschuss von 1000 Euro im Monat, wenn sie sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums und einer Facharztausbildung zum Allgemeinmediziner für mindestens ein Jahr als Hausarzt aufs Land zu gehen.

„Ich freue mich, dass das Landarztstipendium jetzt startet, nachdem wir uns als FDP-Fraktion im Rahmen der Haushaltsverhandlungen für das Förderprogramm stark gemacht hatten“, sagte die Landtagsabgeordnete Anja Jonas dazu. Das Programm mit einem Gesamtvolumen von zunächst 4,5 Millionen Euro sei ein erster Schritt, um dem drohenden Ärztemangel vor allem auf dem Land zu begegnen.

Als wichtig und richtig bewertete Anja Jonas, dass die Maßnahme in das Portal Ärzte für Sachsen – ein von der Ärztekammer initiiertes Netzwerk als Ansprechpartner für Ärzte und angehende Ärzte – eingebettet ist. „Denn nur gemeinsame Anstrengungen von allen Beteiligten führen nach unserer Überzeugung letztlich zum Erfolg“, betonte die Gesundheitsexpertin der FDP-Landtagsfraktion.

Ein weiterer Baustein ist dabei „Carus Consilium Sachsen“, ein Zusammenschluss von Krankenhäusern, Medizinischen Versorgungszentren und Fachärzten, die in einem Weiterbildungsverbund junge Ärzte anwerben wollen. „Damit haben wir neben der Sicherung der Hausarztausbildung auch die der Fachärzte im Blick“, erklärte Anja Jonas abschließend.

Auf dem Foto: Blick in die Universitätsbibliothek Leipzig