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Start der Oberschule in Sachsen - Stärkere Berufsorientierung

(04.07.2013) Größte Reform des sächsischen Schulwesens seit der Wende

Dresden. Fast vier Jahre nachdem der Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP in Sachsen unterzeichnet wurde, startet nun die größte Reform des sächsischen Bildungssystems seit der Wende: Die Mittelschule als Herzstück des Schulsystems wird zur Oberschule weiterentwickelt. „Mit der bereits eingeführten regulären zweiten Bildungsempfehlung nach Klasse 6 erhalten die Schüler nun eine echte zweite Chance, auf das Gymnasium zu wechseln“, erklärte der Vorsitzende der sächsischen FDP-Landtagsfraktion, Holger Zastrow. Mit dem Angebot der zweiten Fremdsprache in Klasse 6 für alle Oberschüler sowie den neuen Leistungsgruppen würden die Schüler optimal darauf vorbereitet. „Auch wer nicht wechselt, profitiert von diesen Angeboten“, so Zastrow. „Damit machen wir die jetzigen Mittelschulen als Rückgrat unseres Schulsystems noch einmal attraktiver.“

All dies sei eben keine bloße Umbenennung, wie es Kritiker gern behaupten. „Wir haben vielmehr für die Aufwertung der Mittelschule neun Millionen Euro vor allem für neue Lehrerstellen in den Doppelhaushalt 2013/2014 eingestellt, um die Oberschule erfolgreich starten zu lassen“, betonte Zastrow.

Schüler optimal auf das spätere Leben vorbereiten

Ein weiterer Baustein der neuen Oberschule ist die stärkere Berufsorientierung. „Denn es gilt, Haupt- und Realschüler gleichermaßen bestmöglich für ihr späteres Berufsleben vorzubereiten – auch im Interesse des sächsischen Mittelstandes, der den Fachkräftemangel schon jetzt spürt“, erklärt der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Norbert Bläsner. „Bereits im Rahmen des Doppelhaushaltes haben wir eine Million Euro jährlich für eine verbesserte Berufsorientierung an den künftigen Oberschulen bereitgestellt. Ich freue mich sehr, dass diese Mittel nun durch die Bundesagentur für Arbeit verdoppelt werden.“

Mit den zwei Millionen Euro werden nun 2014 beginnend an 50 Oberschulen sogenannte Praxisberater ihre Arbeit aufnehmen. Diese werden gemeinsam mit jedem einzelnen Schüler, seinen Eltern und Lehrern individuelle Profile zu den Stärken des Schülers erstellen. „Bereits in Klasse 7 und 8 können die Schüler damit optimal auf eine spätere Berufswahl oder einen anschließenden Abiturgang vorbereitet werden“, so Bläsner. „Ziel ist es, die derzeitige Quote von 28 Prozent Abbrechern in der Lehre drastisch zu verringern."