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Start der Oberschule in Sachsen - Abgeordnete in Crimmitschau

(26.08.2013) Mehr Bildungsangebote und stärkere Berufsorientierung

Crimmitschau. Seit Montag zeugt ein neues Schild davon: Zum neuen Schuljahr 2013/2014 ist auch die Mittelschule in Crimmitschau zur Oberschule geworden. Die Oberschulreform und die Situation an Sachsens Schulen standen im Mittelpunkt eines Besuches des Glauchauer FDP-Landtagsabgeordneten Nico Tippelt und von Torsten Herbst, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, in der Käthe-Kollwitz-Schule. Nico Tippelt und Torsten Herbst trafen sich dabei vor Ort zu Gesprächen mit Bürgermeister Holm Günther und Schulleiter Dirk Mehl. Zur Oberschulreform gehören die bereits eingeführte, zweite Bildungsempfehlung nach Klasse 6, mehr Angebote der zweiten Fremdsprache sowie neue Leistungsgruppen.

„Auch wer nicht nach der 6. Klasse aufs Gymnasium wechselt, profitiert von diesen Verbesserungen. Wir machen die jetzigen Mittelschulen als Rückgrat unseres Schulsystems noch einmal attraktiver“, sagte Nico Tippelt. Für die zusätzlichen Angebote an den künftigen Oberschulen stellen CDU und FDP in Sachsen neun Millionen Euro vor allem für neue Lehrerstellen zur Verfügung.

Neue Oberschule mit stärkerer Berufsorientierung

Ein weiterer Baustein der neuen Oberschule ist die stärkere Berufsorientierung. "Wir müssen gerade Haupt- und Realschüler bestmöglich auf ihr späteres Berufsleben vorbereiten - auch im Interesse des sächsischen Mittelstandes, der den Fachkräftemangel schon jetzt spürt", erklärte der FDP-Bildungspolitiker.

Insgesamt zwei Millionen Euro sind ab 2014 für eine verbesserte Berufsorientierung an den künftigen Oberschulen vorgesehen. Von den Geldern werden zunächst an 50 Oberschulen sogenannte Praxisberater ihre Arbeit aufnehmen, die gemeinsam mit jedem einzelnen Schüler, seinen Eltern und Lehrern individuelle Profile zu den Stärken des Schülers erstellen. Bereits in Klasse 7 und 8 können die Schüler damit optimal auf eine spätere Berufswahl oder einen anschließenden Abiturgang vorbereitet werden. Ziel ist es, die derzeitige Quote von 28 Prozent Abbrechern in der Lehre drastisch zu verringern.

Bereits durch die Anhebung des Notendurchschnitts von 2,5 auf 2,0 für den Wechsel auf das Gymnasium nach der 4. Klasse hatten CDU und FDP für ein höheres Leistungsniveau an den Mittelschulen gesorgt.

| Weitere Informationen zur neuen Oberschule (pdf)