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Standortsuche für Oldtimertreffen in Werdau: FDP übt scharfe Kritik

(07.04.2016) Tippelt: „Unwürdiges Schauspiel von Ministerium und Oberbürgermeister“

Werdau. Die FDP übt scharfe Kritik am Umgang mit dem Oldtimertreffen in Werdau. „Dieses Schauspiel von Oberbürgermeister und Stadtverwaltung einerseits und dem Verkehrsministerium andererseits ist einer solch traditionsreichen Veranstaltung schlichtweg unwürdig“, sagt Nico Tippelt, Vorsitzender der Freien Demokraten im Landkreis Zwickau. „Dieser Streit schadet dem Ansehen der Stadt Werdau und des Oldtimertreffens enorm.“ Nico Tippelt nimmt damit Bezug auf Aussagen von Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig, wonach die Westtrasse künftig nicht mehr als Austragungsort für die Veranstaltung, die sich in der Vergangenheit immer wieder als Publikumsmagnet erwiesen hat, infrage kommt. Gleichzeitig ist es der Kommune noch immer nicht gelungen, einen möglichen Alternativstandort zu finden.

„Als das sächsische Verkehrsministerium noch von der FDP geführt wurde, haben wir das Oldtimertreffen immer möglich gemacht“, sagt Nico Tippelt. „Sven Morlok als Minister und alle Freien Demokraten, die sich mit dem Thema befasst haben, wussten einfach um die Bedeutung für den Landkreis und ganz speziell für Werdau, das für die Veranstaltung weithin bekannt ist.“

Argumentation des Ministers ist geradezu absurd

Weiter hebt Nico Tippelt hervor: „In unserer Region werden auch Bundesstraßen etwa für die AvD-Rallye oder den Motorrad Grand Prix gesperrt. Mir erschließt sich beim besten Willen nicht, warum dies für das Oldtimertreffen nicht möglich sein soll. Das Argument von Minister Dulig, dass während Rallye oder Grand Prix die Beteiligten fahren und nicht stehen, ist geradezu absurd. Zum einen fahren die Oldtimer in Werdau ebenfalls. Zum anderen wird der normale Durchgangsverkehr auch für die Dauer der anderen Veranstaltungen aufgehalten.“

Außerdem, so der FDP-Kreisvorsitzende, habe sich die Region längst damit arrangiert, dass einmal im Jahr ein kleiner Umweg nötig wird. „Die Bürger machen einfach das Beste daraus und besuchen die Veranstaltung oder winken dem Korso am Straßenrand zu“, berichtet Nico Tippelt. Darüber hinaus sei das Verkehrsaufkommen am Wochenende ohnehin geringer.

Kritikwürdig sei auch das Vorgehen des Werdauer Oberbürgermeisters. „Es ist ja nun schon länger kein Geheimnis mehr, dass die Westtrasse als Veranstaltungsort auf der Kippe steht. Wenn man nichts an der Blockade des SPD-Ministeriums ändern kann, sollte man doch zumindest nach anderen Optionen Ausschau halten. Bis heute liegt jedoch keine ernsthafte Alternative auf dem Tisch. Ich habe den Eindruck, dass der Oberbürgermeister dieses Thema einfach verschlafen hat.“