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Soziale Netzwerke können Schul-Kommunikation verbessern

(25.07.2013) Norbert Bläsner: Facebook-Verbot für Lehrer weltfremd

Dresden. Medienberichten zufolge arbeiten mehrere Bundesländer, darunter auch der Freistaat Sachsen, an Regelungen, die Lehrer künftig den Umgang mit Facebook vorgeben sollen. "Wer Facebook für Lehrer verbieten will, verschließt die Augen vor der digitalen Welt. Die Nutzung des Web 2.0 ist Realität und Schule muss lernen, damit umzugehen“, erklärte dazu Norbert Bläsner, bildungspolitischer Sprecher der sächsischen FDP-Landtagsfraktion.“Viele Schüler unterscheiden schon heute nicht mehr zwischen den einzelnen Kommunikationsebenen.“ Insofern könnten soziale Netzwerke dabei helfen, die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern zu verbessern.

Der Abgeordnete betonte aber auch, dass Lehrer Qualifikation und Sensibilisierung für diesen Bereich bräuchten. Eine Handreichung durch die Schulaufsicht, wie in Sachsen geplant, könne Sicherheit und Orientierung für Lehrer beim Umgang mit Online-Medien bieten. „Auf zusätzliche Verbote kann dabei verzichtet werden. Denn die klaren Grenzen beim Miteinander zwischen Lehrern und Schülern in der direkten Kommunikation gelten selbstverständlich auch für Facebook“, sagte Norbert Bläsner.

Digitale Schule ist mehr als Laptop und Whiteboard

Die Aufgabe von Schule müsse es sein, den verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Netzwerken zu vermitteln. Und auch im schulischen Alltag gebe es interessante Anwendungsmöglichkeiten, berichtete der FDP-Bildungsexperte. „Hier sind die Schüler vielfach weiter, als das System Schule. Sie nutzen die Möglichkeiten des Informationsaustausches und des gemeinsamen Arbeitens an Schulprojekten schon jetzt in zahlreichen Facebook-Gruppen, denn eigene schulspezifische und vermeintlich sicherere Plattformen für den Austausch von Daten und Informationen fehlen noch an zahlreichen Schulen.“ Viel zu oft werde unter einer digitalen Schule nur Laptop und Whiteboard verstanden. „Hier muss die Digitalisierung von Schulen ein Update von 1.0 auf 2.0 erfahren“, forderte Norbert Bläsner abschließend.

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