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SLUB soll mit neuer Rechtsform weiterentwickelt werden

(30.01.2013) Eigenverantwortung und Freiheit der Bibliothek stärken

Dresden. Die sächsische Regierungskoalition aus CDU und FDP will die Rechtsform der „Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek“ (SLUB) ändern, um deren Eigenverantwortung zu stärken und ihre Weiterentwicklung zu erleichtern. Das betonte der Landtagsabgeordnete Nico Tippelt bei der Behandlung eines entsprechenden Antrages am Mittwoch im Landtag. „Der Freistaat verfügt mit der SLUB über eine hervorragende Bibliothek mit breitem Anwendungsfeld“, erklärte der wissenschafts-, hochschul- und kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. „Zum einen hat sie als Landesbibliothek das Pflichtexemplarrecht für in Sachsen publizierte Literatur inne und sammelt Veröffentlichungen über Sachsen. Zum anderen stellt sie als Universitätsbibliothek einer Exzellenzuniversität deren Informationsversorgung sicher.“ Darüber hinaus bilde die SLUB das Zentrum der sächsischen Bibliothekenlandschaft, indem sie verschiedenste Koordinierungsaufgaben übernehme. „Dennoch wollen wir uns nicht auf den Lorbeeren des bisher Erreichten ausruhen, sondern streben nach stetiger Verbesserung und Weiterentwicklung“, sagte Nico Tippelt.

| Video: Nico Tippelts Rede im Landtag zur Zukunft der SLUB

Beim Betrachten des Ist-Zustands sei zunächst festzustellen, dass all dies bisher trotz kameraler Wirtschaftsführung erreicht wurde. „Diese schränkt jedoch Eigenverantwortung und unternehmerisches Handeln ein“, erklärte der Abgeordnete aus dem Landkreis Zwickau. „Deshalb möchten wir als CDU/FDP-Koalition die SLUB in einen Staatsbetrieb umwandeln mit dem Neuen Steuerungsmodell (NSM) umwandeln. Denn mehr Eigenverantwortung und mehr Freiheit im unternehmerischen Handeln sind notwendige Bedingungen für einen weiteren Fortschritt in der Entwicklung der Staats- und Universitätsbibliothek.“

„Mit der Rechtsformänderung und der kaufmännischen Wirtschaftsführung wird – überspitzt gesagt – künftig nicht mehr jede Anschaffung eines Bleistiftes bis zu zwei Jahre im Voraus geplant werden müssen“, veranschaulichte Nico Tippelt das Anliegen der Koalition. Mittel können flexibel eingesetzt werden und die SLUB kann schneller auf Veränderungen reagieren. „Denn im Land der Dichter und Denker zählt für uns nicht das starre Abarbeiten von Pflichtaufgaben, sondern die kreative Problemlösung abseits bekannter Pfade“, betonte der Kultur- und Hochschulpolitiker. „Nur so können sich Wachstum und Fortschritt entfalten."

| Der CDU/FDP-Antrag "Änderung der Rechtsform der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek (SLUB)"

| Die SLUB im Internet

Foto: Sächsische Landes – Staats - und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)