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Sächsische FDP-Fraktion schlägt Vergrößerung des Einstellungskorridors für Lehrer vor

(03.07.2010) Tippelt: „Modell belastet Landeshaushalt nicht zusätzlich“

Dresden. Die sächsische FDP-Landtagsfraktion hat eine Vergrößerung des Einstellungskorridors für junge Lehrer vorgeschlagen. Ihr hochschulpolitischer Sprecher, Nico Tippelt, unterstützt das Vorhaben: „Mit dem Modell bieten wir Pädagogik-Absolventen einen freiwilligen Berufseinstieg in Teilzeit an. Dadurch erhöht sich die Zahl der möglichen Neueinstellungen, ohne dass es den Landeshaushalt zusätzlich belastet.“

Die jungen Lehrer würden demnach im ersten Berufsjahr 20 Pflichtstunden arbeiten, im zweiten 22, im dritten 24 und ab dem vierten Jahr schließlich die vollen 26 Pflichtstunden. Sollten sich theoretisch alle neuen Lehrer für den gleitenden Berufseinstieg entschieden, wären 2011 bis zu 169 und 2012 bis zu 156 statt der derzeit geplanten 130 Neueinstellungen möglich.

„Zwar stehen uns momentan durch das Auslaufen der Teilzeitvereinbarung ausreichend Lehrer zur Verfügung, aber wir wissen, dass Sachsen von 2013 mehr Pädagogen brauchen wird“, sagte Tippelt. Viele Lehrer würden dann altersbedingt nicht mehr arbeiten, aber gleichzeitig müssten die geburtenstarken Jahrgänge unterrichtet werden. „Mit unserem Vorschlag wollen wir mehr Lehrern die Möglichkeit für einen Berufseinstieg und eine Perspektive in Sachsen geben. Aus Gesprächen in meinem Wahlkreis weiß ich, dass es in den Schulen die Sorge um den Nachwuchs gibt. Wir als FDP haben immer gesagt, dass wir mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln ausreichend Lehrer an unseren Hochschulen ausbilden wollen. Die Ausweitung des Einstellungskorridors ist dabei ein sehr guter und innovativer Schritt.“

Norbert Bläsner, bildungspolitischer Sprecher der sächsischen FDP-Fraktion sagte: „Aus vielen Gesprächen mit angehenden Pädagogen und Lehrerverbänden weiß ich, dass sich viele junge Absolventen einen gleitenden Berufseinstieg in die Vollzeit wünschen. Denn eine verminderte Pflichtstundenzahl nimmt viel Druck von den jungen Leuten, die frisch ins Klassenzimmer kommen und erstmals eigenständig Verantwortung für ihre Schüler tragen. All diese Problemstellungen können und dürfen aber angesichts der Haushaltslage nicht einfach mit mehr Ausgaben gelöst werden. Deshalb legen wir diesen bewusst kostenneutralen Vorschlag vor."