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Sächsische FDP plant Stiftung für Industriemuseen

(15.03.2010) Tippelt: Zweckverband darf nicht zu Tode gespart werden

Dresden. Zur Anhörung im Landtag für eine langfristige Perspektive für die Industriekultur in Sachsen hat sich Nico Tippelt dafür ausgesprochen, dass die Industriemuseen endlich Planungssicherheit erhalten. „Die Politik hat sich längst zur Wahrung und Pflege des industriekulturellen Erbes in Sachsen bekannt“, sagte der kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. Demnach haben sich FDP und CDU auf die Schaffung einer Stiftung „Sächsische Industriekultur“ verständigt, um in diesem Bereich zukunftsfähige Strukturen zu schaffen.

Das Sächsische Industriemuseum soll nach Vorstellung der Regierungskoalition das Gerüst der Stiftung darstellen. Zu dem Zweckverband gehören das Industriemuseum Chemnitz, das Westsächsische Textilmuseum Crimmitschau, die Zinngrube Ehrenfriedersdorf und die Energiefabrik Knappenrode.

Tippelt plädierte dafür, dass die Existenz des Zweckverbandes gesichert wird, bis die Stiftung ihre Arbeit aufnimmt, und betonte: „Das Sächsische Industriemuseum darf nicht zu Tode gespart werden. Seit Jahren kürzt der Freistaat Sachsen seinen Zuschuss für den Zweckverband jährlich um sieben Prozent. Wenn wir diese Kürzungen nicht stoppen, wird dies dem Zweckverband das Genick brechen. “

Deshalb macht sich die FDP bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2011/12 für ein Moratorium stark. „Der Landeszuschuss an den Zweckverband soll auf dem aktuellen Niveau von 710.000 Euro pro Jahr eingefroren werden“, sagte Tippelt. „Den Streichorgien der Vorgängerregierung an den Industriemuseen muss ein Ende gesetzt werden."