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Sachsens Musikschulen erfreuen sich wachsender Beliebtheit

(27.12.2011) Tippelt: Klares Bekenntnis zur finanziellen Förderung

Dresden. Auf eine Kleine Anfrage des FDP-Abgeordneten Nico Tippelt hat die Staatsregierung Zahlen zur Entwicklung der kommunalen Musikschulen in Sachsen vorgelegt. Demnach ist die Zahl der Musikschüler in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich auf nahezu 47.000 gewachsen. Mehr als zwei Drittel davon entfallen auf Schüler in den Musikschulen der Landkreise. Entgegen dem demografischen Wandel, insbesondere in ländlichen Regionen Sachsens, sind die Schülerzahlen an fast allen Musikschulen gestiegen oder zumindest nahezu gleich geblieben. So haben beispielsweise die Musikschulen im Erzgebirgskreis im Vergleich zu 2007 mehr als 369 Kinder zusätzlich für Musikschulunterricht begeistern können. Im Landkreis Meißen sind es 916 und in Nordsachsen sind es 260 Musikschüler mehr. Hinzu kommt, dass an nahezu allen 25 Musikschulen, die zum Verband deutscher Musikschulen gehören, Wartelisten existieren und somit nicht alle interessierten Kinder und Jugendliche unterrichtet werden können.

"Musikschulen sind unbestritten einer der Pfeiler der kulturellen Bildung unserer Kinder und Jugendlichen“, betonte Nico Tippelt als kulturpolitischer Sprecher der sächsischen FDP-Landtagsfraktion. „An Musikschulen wird aktiv musiziert. Musikschulen eröffnen unseren Kindern neue Horizonte, stärken soziale Kompetenzen und liefern neben einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung das nötige Handwerkszeug, um bei zahlreichen Aufführungen, Konzerten und Wettbewerben wie 'Jugend musiziert' oder einfach nur im Kreise der Familie zum Beispiel jetzt in der Weihnachtszeit die verschiedensten Instrumente erklingen zu lassen und viel Freude zu bereiten.“

Der Abgeordnete hob hervor, dass Sachsens Musikschulen einen hervorragenden Ruf genießen: „Der Wunsch nach fundierter musikalischer Ausbildung ist gefragter denn je. Die Nachfrage ist so hoch, dass viele Kinder und Eltern sogar auf die Aufnahme in eine der Musikschulen warten müssen.“ Insgesamt sind es mehr als 4700 Kinder und Jugendliche.

„Neben ihrer bildungspolitischen Aufgabe haben die Musikschulen auch eine beachtliche soziale Funktion“, erklärte Tippelt. Nahezu jeder dritte Musikschüler komme aus einer einkommensschwachen Familie und erhalte erst dank Ermäßigungen Zugang zur musikalischen Ausbildung.

„Die Zahlen verdeutlichen, dass es richtig war, dass sich die Regierungskoalitionen von CDU und FDP für die weitere Mitfinanzierung durch den Freistaat Sachsen stark gemacht haben“, sagte der Kulturpolitiker. „Der Freistaat unterstützt daher die Musikschulen zusätzlich zu den Kulturraummitteln jährlich mit 4,8 Millionen Euro. Diese gilt es, gerecht anhand einer transparenten Förderrichtlinie auf die ländlichen und städtischen Musikschulen zu verteilen.“ Derzeit wird die entsprechende Richtlinie des Freistaates Sachsen im Wissenschafts- und Kunstministerium überarbeitet, auf deren Grundlage die öffentlichen Gelder verteilt werden sollen.

Nico Tippelt wies zudem auf die permanente Herausforderung der Musikschulen hin, engagierte Lehrer zu finden, die auch die Kinder „auf dem Lande“ unterrichten und die teilweise damit verbundenen Schwierigkeiten auf sich nehmen.

Die Antwort auf die Kleine Anfrage "Entwicklungen an den Musikschulen des VdM im Freistaat Sachsen" mit detaillierten Zahlen nach Landkreisen und kreisfreien Städten im Internet