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„Route der Industriekultur“ macht sächsische Tradition erlebbar

(21.07.2014) Plakette an Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal übergeben

Dresden/Hohenstein-Ernstthal. Der FDP-Kulturpolitiker und Landtagsabgeordnete Nico Tippelt hat am Montag gemeinsam mit Staatssekretär Roland Werner aus dem sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr das Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal besucht. Dabei wurde die Einrichtung offiziell in die „Route der Industriekultur“ aufgenommen und erhielt eine entsprechende Plakette. Das Schild wurde von Museumsleiterin Marina Palm entgegengenommen.

Wenige Tage zuvor hatte Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok symbolisch das erste Hinweisschild auf die „Route der Industriekultur in Sachsen“ an das Industriemuseum in Chemnitz übergeben und die dazugehörige Broschüre „Industriekultur in Sachsen“ (pdf-Download 9,5 MB) vorgestellt. In diesen Wochen erhalten insgesamt 51 Einrichtungen ihr Schild und können damit ihre Zugehörigkeit zur Route der Industriekultur zeigen.

„Mehr als nur eine Ferienstraße“

Das Textil- und Rennsportmuseum in Hohenstein-Ernstthal zeigt die eng mit der Region verbundene Geschichte des Rennsports und die Entwicklung der Textilindustrie. „Das Klappern der Webstühle gehört seit Jahrhunderten zu unserer Region und hat die soziale und wirtschaftliche Entwicklung rund um Hohenstein-Ernstthal maßgeblich geprägt“, sagte Nico Tippelt. „Deshalb wollen wir dieses Wissen um das industrielle Erbe Sachsens weitergeben und aktiv vermarkten. Dazu leistet die Route der Industriekultur einen wichtigen Beitrag“, erklärte der kulturpolitischer Sprecher der sächsischen FDP-Landtagsfraktion.

Mit der Route der Industriekultur sollen Tourismus, Kultur und Wirtschaft verknüpft und die sächsische Industriegeschichte als Teil der Tradition und Identität erlebbar gemacht werden. „Dabei ist die Route der Industriekultur mehr als nur eine Ferienstraße“, betonte Nico Tippelt. „Sie verknüpft 51 industriekulturelle Einrichtungen und Orte, die zu einer Zeitreise in Sachsens goldenes Industriezeitalter einlädt. Dabei geht es nicht nur um Vergangenes, sondern wird auch Industriegeschichte der Gegenwart und Zukunft sichtbar gemacht.“

Die FDP hat sich stets für die Bewahrung und Pflege des industriekulturellen Erbes in Sachsen stark gemacht. Beispielsweise haben CDU und FDP die Finanzierung des Zweckverbandes Sächsisches Industriemuseum auf solide Beine gestellt und die Industriekultur zum Thema der kommenden Landesausstellung im Jahr 2018 gemacht. Dabei setzt Nico Tippelt vor allem auf ein dezentrales Konzept der Landesausstellung, das die verschiedenen Einrichtungen einbezieht.

| Überblickskarte: Die Route der Industriekultur in Sachsen

| Das Textil- und Rennsportmuseum Hohenstein-Ernstthal im Internet

| Das Industriemuseum Chemnitz im Internet