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Planungen für bessere Schienenanbindung Südwestsachsens vereinbart

(16.07.2013) Ausbau und Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Chemnitz-Leipzig

Dresden. Das sächsische Wirtschafts- und Verkehrsministerium hat am Dienstag mit der Deutschen Bahn eine Planungsvereinbarung zur Verbesserung der Schienenanbindung von Südwestsachsen unterzeichnet. Der Freistaat und die Bahn hatten sich im vergangenen Jahr darauf verständigt, Vorplanungen zur Elektrifizierung und zum Ausbau der Bahnstrecke Leipzig-Chemnitz durchzuführen. „Mit den nun einsetzenden Planungen räumt Wirtschaftsminister Sven Morlok einen weiteren Punkt ab, den sein SPD-Amtsvorgänger viel zu lange vernachlässigt hatte“, erklärte dazu Torsten Herbst, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag.

Mit dem Haushaltsbeschluss im vergangenen Dezember hat die schwarz-gelbe Koalition im Landtag die notwendigen zwölf Millionen Euro dafür eingestellt. Die komplette Elektrifizierung und Ertüchtigung der Strecke Leipzig-Chemnitz sei eine zentrale Voraussetzung für attraktive Fernverkehrsangebote durch die Deutsche Bahn oder einen Wettbewerber in der Region Südwestsachsen, betonte Torsten Herbst. „Die bisherige Lücke muss nicht nur im Interesse der Bürger, sondern auch der Unternehmen geschlossen werden, um die wirtschaftsstarke Region verkehrstechnisch attraktiver zu machen.“

Die am Dienstag geschlossene Planungsvereinbarung sieht den weiteren Ausbau und die durchgängige Elektrifizierung der Eisenbahnstrecke Leipzig-Chemnitz vor. Im Ergebnis von Voruntersuchungen hatten DB Netz AG und Verkehrsministerium bereits im Frühjahr die Streckenführung über Bad Lausick als Vorzugsvariante festgelegt. Die wesentlichen Vorteile dieser Variante sind die konkurrenzfähige Reisezeit von 50 Minuten sowie die fahrgastfreundlichen Umsteigebeziehungen zu den übrigen Fernverkehrslinien im Leipziger Hauptbahnhof. Streckenausbau und Elektrifizierung erlauben auch den perspektivischen Einsatz moderner, elektrisch angetriebener Fahrzeuge im Schienenpersonennahverkehr.

Bund und die Deutsche Bahn hatten zwischen 2004 und 2006 bereits mehr als 100 Millionen Euro für die Modernisierung der Strecke Leipzig-Chemnitz über Bad Lausick investiert. In dieser Zeit wurden Gleise, Weichen und Signale für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h ausgebaut. Für attraktive Fernverkehrsangebote sind jedoch die Elektrifizierung und abschnittsweise auch ein zweigleisiger Ausbau notwendig.