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„Öffentliche Aufmerksamkeit auch auf kulturelle Bildung richten“

(06.11.2011) Nico Tippelt auf Experten-Tagung in Dresden

Dresden. „Was PISA nicht gemessen hat...“ – unter dieser Überschrift haben sich Experten aus Theorie und Praxis am Freitag zu den Zukunftsperspektiven der kulturellen Bildung ausgetauscht. Auch Nico Tippelt, Landtagsabgeordneter und kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion, hat die Veranstaltung der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung im Kulturrathaus Dresden besucht. „Mich hat der Ansatz dieser Tagung überzeugt“, sagte er im Anschluss. „Die öffentliche Aufmerksamkeit richtet sich durch eine Vielzahl internationaler Vergleichstests wie PISA vor allem auf klassische Fähigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen. Natürlich ist es wichtig, dass wir unsere Bildungspolitik, mit der Sachsen immer wieder sehr gut abschneidet, permanent auf ihre Wirksamkeit in diesen Bereichen überprüfen. Aber gleichzeitig dürfen kulturelle und politische Bildung nicht vernachlässigt werden, und dürfen in der öffentlichen Wahrnehmung nicht verloren gehen.“

Das Besondere der Tagung sei gewesen, so der FDP-Politiker, dass wirklich allen Beteiligten eine Plattform zum Austausch geboten wurde. „Von Wissenschaftlern, über Lehrer, Eltern und Schüler, bis hin zu Vertretern aus Behörden, Stiftungen und Politik sind hier die Menschen zusammen gekommen, die unser Bildungssystem mit ihrer Expertise voranbringen wollen“, sagte Nico Tippelt. Dies sei der richtige Weg, um gute Konzepte zu entwickeln und Handlungsempfehlungen für die Politik zu erarbeiten. „Ich persönlich habe viele interessante Impulse aus der Veranstaltung mitgenommen“, sagt der Landtagsabgeordnete und Musikpädagoge, dem die kulturelle Bildung besonders am Herzen liegt.

Die Referenten der Tagung haben unter anderem deutlich gemacht, dass kulturelle Bildung nicht automatisch entsteht, sondern dass dafür die richtige gesellschaftliche Atmosphäre nötig ist. „Genau das ist unser Ansatz in der sächsischen FDP und dafür haben wir auch auf dem Landesparteitag am Wochenende noch einmal intensiv geworben“, sagte Nico Tippelt. „Wir finden, dass sich naturwissenschaftlich-mathematische und kulturelle Bildung nicht widersprechen, sondern zwei Seiten derselben Medaille sind, die sich gegenseitig ergänzen.“ Die Schule sei die richtige Schnittstelle dafür. „In einem ersten Schritt haben wir in der CDU-FDP-Koalition zum Beispiel dafür gesorgt, dass Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre freien Eintritt in die staatlichen Museen in Sachsen erhalten. Das Pilotprojekt ,Jeki - Jedem Kind ein Instrument' ist ein großer Erfolg und wird weiter entwickelt. Weiterhin suchen wir im Dialog mit unseren hervorragenden Theatern und Museen permanent nach neuen Wegen, Kinder und Jugendliche dafür interaktiv zu erreichen und zu begeistern", sagte der Kulturexperte der Liberalen.

Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung im Internet: www.slpb.de