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Nico Tippelt setzt sich für Stiftung zur Industriekultur ein

(15.06.2011) Zustimmung bei Landespolitischem Abend in Chemnitz

Chemnitz. Nico Tippelt macht sich für eine rasche Umsetzung der Stiftung „Sächsische Industriekultur“ stark. Nach einem Landespolitischen Abend der FDP-Landtagsfraktion im Industriemuseum Chemnitz am Mittwoch sagte der Landtagsabgeordnete: „Die Gespräche haben gezeigt, dass die bereits im Koalitionsvertrag von CDU und FDP beschlossene Stiftung getragen vom Freistaat und der kommunalen Ebene der richtige Weg ist und jetzt mit Leben erfüllt werden muss.“ Es gebe zahlreiche Signale von Vereinen, Unternehmen, Wirtschaftsverbänden und sehr engagierten Einzelpersonen, die projektbezogen als Zustifter aktiv werden wollen.

"Die in einer sehr angenehmen Atmosphäre verlaufene Veranstaltung und die sehr konstruktiven Gespräche im Industriemuseum Chemnitz haben deutlich gezeigt, wie wichtig die Bewahrung und die Vermittlung des industriekulturellen Erbes in Sachsen für jetzige und kommende Generationen sind“, sagte der kulturpolitische Sprecher der FDP-Fraktion über den gut besuchten Landespolitischen Abend, an dem auch der Direktor des Industriemuseums Chemnitz, Dr. Jörg Feldkamp, teilnahm.

„Viele Menschen wissen leider gar nicht um die vielfältigen industriekulturellen Denkmäler in ihrer unmittelbaren Umgebung“, sagte Tippelt. Es sei daher noch eine Menge zu leisten, sich dieses Schatzes bewusst zu werden, die vorhandenen Industriedenkmäler stärker in den Fokus zu rücken und damit auch die Begeisterung der Menschen noch stärker zu wecken. „Dazu ist eine strukturierte Herangehensweise notwendig, um schützenswerte Industriedenkmäler zu identifizieren, stärker touristisch zu vermarkten und besser auch für Kinder und Jugendliche erlebbar zu machen.“ Eine Stiftung könnte als Zusammenschluss der Museen die Kooperation der Häuser verbessern und gleichzeitig als wissenschaftliches Kompetenzzentrum auftreten.

Der Kulturpolitiker verwies außerdem auf den Aufbau einer „Straße der sächsischen Industriekultur“, die er auch in touristischer Hinsicht als Gütesiegel verstanden wissen will. Mit der European Route of Industrial Heritage gibt es bereits ein erfolgreiches Vorbild auf europäischer Ebene. „Bei einer Fülle von rund 20.000 technischen Denkmälern muss natürlich auch geklärt werden, in welchem Umfang Denkmäler erhalten werden können und welche Nutzungsmöglichkeiten von Industriebauten in Frage kommen.“

Auf Initiative der FDP-Fraktion hat die Koalition im April beschlossen, dass sich die vierte sächsische Landesausstellung dem industriekulturellen Erbe widmen und ihren Schwerpunkt in der Region Chemnitz haben soll. „Damit wollen wir versuchen“, erklärte Tippelt, „die Sachsen für die reiche industriekulturelle Landschaft vor ihrer Haustür zu sensibilisieren und zu begeistern. Dieser Aufgabe wollen wir uns in den kommenden Jahren sehr intensiv stellen."

Auf dem Foto: Dr. Jörg Feldkamp und Nico Tippelt