Suche auf www.nico-tippelt.de



Netzwerk-Profile



FDP hilft e.V.
logo_fdp_hilft.gif



Bilanz der FDP-Landtagsfraktion
Halbzeitbilanz



Impressum
Das Impressum dieses Internetauftritts finden Sie hier.

Artikel

Nico Tippelt im Interview mit dem Wochenspiegel

(24.08.2009)

In einem ausführlichen Interview hat der Wochenspiegel Zwickau/Werdau Nico Tippelt als Direktkandidaten im Wahlkreis Zwickauer Land II danach gefragt, welche Ziele er für seine politische Arbeit hat, welche Werte ihm wichtig sind und welche Vision er für Sachsen hat. Tippelt spricht sich dabei für kleinere Schulklassen und längeres gemeinsames Lernen aus. Er sagt: "Die Politik sollte mehr Entscheidungen mit den Menschen als über ihre Köpfe hinweg treffen."

Das Interview im Wochenspiegel Zwickau/Werdau vom 22. August 2009:

„Ich wünsche mir selbstbewusste Bürger“

Nico Tippelt (42) ist Lehrer, Musiker und Kommunalpolitiker aus Leidenschaft. Am 30. August will er mit dem Direktmandat des Wahlkreises 8 (Zwickauer Land 2) in den Sächsischen Landtag einziehen, um kulturpolitischer Sprecher seiner Fraktion zu werden. Mit dem unermüdlichen Glauchauer sprach Uta Pleißner.

Frage: Was glauben Sie, befähigt Sie zur Landespolitik?

Nico Tippelt: Meine Biografie – mehrere Berufe und viele Begegnungen mit Menschen aus unterschiedlichsten Schichten. Im Stadtrat Glauchau und im Kreistag Chemnitzer Land habe ich gelernt, wo Gestaltungsräume sind und wo nicht, was man durchsetzen kann oder wo man auf Granit beißt.

Wie sind Sie zur Politik gekommen?

Ich wollte nicht mehr nur meckern. Also habe ich mir 2001 die Programme der wichtigsten Parteien durchgelesen und fand mit der FDP, die damals in Sachsen bei gerade mal 1,1 Prozent stand, die größte Schnittmenge. Ich habe dem Kreisvorsitzenden eine Mail geschickt und durfte mich dann Stück für Stück in die Politik einbringen.

Ihr oberstes Credo?

Der Wähler ist der wahre Souverän. Deshalb lautet meine Maxime, die Politik sollte mehr Entscheidungen mit den Menschen als über ihre Köpfe hinweg treffen.

Dann sind Sie für Volksentscheide?

Die FDP will mehr Volksentscheide, ja, und sie sind wichtig. Doch es gibt Situationen, wo diese die Handlungsfähigkeit blockieren. Deshalb muss eine jeweilige Interessensabwägung Vorrang haben.

Wofür konkret wollen Sie sich als Landespolitiker einsetzen?

Ich möchte Bildung befördern, möchte kleinere Klassen, um auch den Dorfschulen eine Chance zu geben, und eine Weiterführung der Grundschule bis Klasse 6, um die erste Gemeinschaft der Kinder länger zu erhalten. Das ist auch besser für die Entwicklung der sozialen Kompetenz der Kinder.  In der Infrastruktur setze ich auf den zügigeren Ausbau der Westtrasse, den Ausbau der Autobahnen und den Autobahn-Anschluss von Crimmitschau. Im Tourismus möchte ich das große regionale Potenzial fördern und z.B. auch den Zweckverband sächsischer Industriemuseen stärken.

Welche Werte sind Ihnen wichtig?

Bodenhaftung, Klarheit, Glaubwürdigkeit. Nicht nur reden, sondern auch handeln. Leistungsgerechtigkeit statt Gleichmacherei. Nur wenn sich Arbeit lohnt, wird die unerträglich hohe Arbeitslosigkeit abgebaut werden können.

Welche Vision haben Sie für Sachsen?

Die FDP steht für ein selbstbewusstes, freiheitliches und erfolgreiches Sachsen. Ich möchte beitragen, den Freistaat wieder dahin zu bringen, wo er schon ein Mal war – an die Spitze in Deutschland und Europa. Wir brauchen uns nicht zu verstecken, gerade das viele von uns zwei Systeme kennen gelernt haben, ist eine unserer Stärken. Wir können selber denken und eigene bessere Wege entwickeln. Ich wünsche mir dahingehend selbstbewusste Bürger, die Verantwortung übernehmen, wo es ihnen möglich ist.