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Nico Tippelt: Erfolgsprojekt „Jedem Kind ein Instrument“ ausbauen

(15.08.2013) Forderung nach vorzeitiger Aufnahme von Grundschulen der Warteliste

Dresden. Insgesamt 1925 Erst- und Zweitklässler an 51 Grundschulen in Sachsen nahmen im ausgelaufenen Schuljahr im Modellprojekt „Jedem Kind ein Instrument“ (JeKi) die Möglichkeit wahr, über eine örtliche Musikschule das Spielen eines Musikinstruments zu erlernen. Dies geht aus einem Bericht des sächsischen Wissenschafts- und Kunstministeriums hervor, den das Ministerium auf einen CDU/FDP-Antrag im Sächsischen Landtag vom April 2013 jetzt vorgelegt hat. Sieben sächsische Grundschulen haben zudem Interesse bekundet, an dem Projekt teilzunehmen und stehen auf der Warteliste. Diese sollen nun schnellstmöglich in das Projekt aufgenommen werden, fordert die FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag. Dafür wären 80.000 Euro Mehrausgaben jährlich notwendig.

„Eine musische Ausbildung ist wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung“, begründet der Landtagsabgeordnete Nico Tippelt das Anliegen seiner Fraktion. Ein hochwertiger Musikunterricht sei dazu eine Grundvoraussetzung, der durch das Projekt JeKi ideal ergänzt werde. „Das Projekt gibt Kindern die Chance, musikalische Fähigkeiten zu erwerben, die über den bisherigen Rahmen des Musikunterrichts an Grundschulen hinausgehen“, betont der Kulturpolitiker. „JeKi ist ein gutes Beispiel dafür, dass gerade ein vernetztes kulturelles Bildungsangebot zielgerichtet wirkt und sinnvoll ist – darüber sind sich alle Beteiligten einig. Zudem profitieren alle Kinder gleichermaßen von dem Angebot.“

Die gute Resonanz beweise, dass es richtig war, das Modellprojekt Ende vergangenen Jahres für dieses und kommendes Jahr fest im Haushaltsplan zu verankern. „Die Ergebnisse der JeKi-Evaluierung sind für mich ein positives und zuversichtliches Signal für die Zukunft des Programms“, sagte Nico Tippelt.

Ausbildung unbürokratisch und schnell anbieten

„Die sieben Grundschulen, die derzeit auf der Warteliste stehen, sollten nun schnellstmöglich in das Programm aufgenommen werden, auch wenn die nächste Entscheidung über Teilnahme am Projekt turnusmäßig erst in zwei Jahren ansteht“, fordert der kulturpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion. „Die vergleichsweise geringe Summe von rund 80.000 Euro jährlich sollte es uns wert sein, den Erst- und Zweitklässlern an den sieben interessierten Grundschulen unbürokratisch und schnell ebenfalls eine Ausbildung an einem Musikinstrument anzubieten."

Das Projekt Jeki wurde bereits zum Schuljahr 2009/10 eingeführt und aufgrund des sich abzeichnenden Erfolgs im Doppelhaushalt 2013/2014 erstmals konkret verankert. Insgesamt stellte der Freistaat im Schuljahr 2012/13 420.000 Euro für das Projekt zur Verfügung.

| Der Bericht des sächsischen Wissenschafts- und Kunstministeriums zum Modellprojekt "Jedem Kind ein Instrument"