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Neujahrsempfang der FDP: „Zur Freiheit gehört die Verantwortlichkeit“

(19.01.2015) Liberale setzen sich mit Pegida auseinander – Ausblick auf 2015

Meerane/Zwickau. Mit ihrem Neujahrsempfang in Meerane ist die FDP im Landkreis Zwickau am Montag politisch ins neue Jahr gestartet. Neben dem Kreisvorsitzenden Nico Tippelt begrüßten unter anderem auch der frühere sächsische Justizminister Dr. Jürgen Martens und der Ortsvorsitzende von Meerane, Andreas Gerold, die Gäste zu der Veranstaltung im Hotel Schwanefeld. In ihren Reden und Gesprächen widmeten sich die Freien Demokraten an dem Abend auch den aktuellen politischen Entwicklungen. So wurde deutlich, dass sich die FDP auch mit Pegida auseinandersetzt. „Wir Liberale suchen das Gespräch mit den Menschen. Wir wollen niemanden von vornherein an den Pranger stellen, sondern nach gemeinsamen Lösungen suchen“, sagte Nico Tippelt. Dr. Jürgen Martens ergänzte: „In Zeiten von Pegida müssen wir diejenigen sein, die zuhören können und Angebote zur politischen Diskussion und Bildung machen.“

Das Positionspapier des FDP-Kreisverbandes Dresden wird von der sächsischen FDP unterstützt: Wir werden nicht mit Pegida oder gegen Pegida marschieren! Die FDP Sachsen steht auf der Seite der großen Gruppe Menschen, die „draußen“ steht und diese Spaltung der Gesellschaft nicht mitmachen will. Wir verteufeln niemanden. Wir sind erschrocken über so viel Arroganz und Abgehobenheit in Reaktionen von manchen Politikern und Medien, welche die wachsende Distanz von Politik, Medien und den Menschen dramatisch aufzeigt. Die FDP steht schon seit Jahren für ein modernes Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild, welches von der CDU zu Zeiten der schwarz-gelben Regierung in Berlin und auch aktuell immer wieder mit den fadenscheinigsten Begründungen verhindert wird.

Auch in allen anderen Bereichen setzen die Freien Demokraten im Landkreis auf den Dialog. „2015 bietet uns viele Möglichkeiten, wieder stärker sichtbar zu werden und mit den Menschen über wichtige Themen ins Gespräch zu kommen“, sagte Nico Tippelt. Er kündigte zahlreiche Veranstaltungen zu verschiedenen Schwerpunkten in den kommenden zwölf Monaten an. So soll es unter anderem Gesprächsrunden mit interessierten Bürgern geben.

FDP will zu freiheitlicher Bürgerbewegung werden

Außerdem werde sich die FDP weiter neu aufstellen, um mehr zu einer freiheitlichen Bürgerbewegung zu werden. „Innerhalb der Partei wird sehr viel diskutiert, werden neue Ideen gesammelt“, berichtete der Kreisvorsitzende. „Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen, am Ende wird es jedoch eine bessere FDP sein, die ihren Markenkern nicht aufgegeben hat. Es ist wichtiger als je zuvor, dass wir unsere Themen offensiv vertreten: Wir wollen eine freiheitliche Gesellschaft, das Leistungsprinzip, Aufstiegschancen, mehr Freiraum für und Vertrauen in die Bürger, Selbstbestimmung statt Verbots- und Bevormundungskultur.“

Dr. Jürgen Martens zitierte den Autor George Bernard Shaw: „Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit; das ist der Grund, warum sich die meisten Menschen vor ihr fürchten.“ Die FDP stehe für die Verantwortung fürs Gemeinwesen. „2015 haben wir die Chance, wieder mehr Menschen davon zu überzeugen.“

Die Freien Demokraten wollen in den kommenden Monaten nicht nur inhaltlich Position beziehen, sondern den Wählern in der Region auch personelle Alternativen bieten. „Bei den Bürgermeister- und Landratswahlen in diesem Jahr wollen wir mit möglichst vielen Kandidaten antreten und so den Bürgerinnen und Bürgern echte Wahlmöglichkeiten anbieten“, sagte Nico Tippelt. „Es gehört zu unserem demokratischen Grundverständnis, dass verschiedene politische Ideen und Konzepte zum Ausdruck kommen und zur Auswahl stehen.“