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Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden wiedereröffnet

(15.10.2011) Tippelt: „Architektonische und museale Meisterleistung“

Dresden. Nach dem offiziellen Festakt am Freitag ist das Militärhistorische Museum der Bundeswehr am Sonnabend in Dresden für die Besucher eröffnet worden. Sieben Jahre lang wurde das Gebäude nach den Plänen des US-Architekten Daniel Libeskind für 62,5 Millionen Euro umgebaut. Mit mehr als 10.000 Exponaten sollen von nun an rund 700 Jahre deutsche Militärgeschichte veranschaulicht und aufgearbeitet werden. Der kulturpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Nico Tippelt würdigte das Projekt als „architektonische und museale Meisterleistung“. Es sei beeindruckend, was alle Beteiligten hier gemeinsam erreicht hätten. „Das Museum wertet die Kulturstandorte Dresden und Sachsen noch weiter auf.“

Bildergalerien des Militärhistorischen Museums im Internet

Der Landtagsabgeordnete lobte insbesondere die inhaltliche Neuausrichtung: „Die Bundeswehr und das Museum haben großen Mut bewiesen, dass sie die Ausstellung in Dresden nicht auf eine Art Technikschau reduziert haben. Vielmehr wurde die Chance genutzt, sich kritisch mit Krieg und Militärgeschichte auseinanderzusetzen. Mit modernen und einzigartigen Mitteln führt uns das Museum vor Augen, wie viel Leid Menschen durch Gewalt erleiden mussten. Das tut manchmal weh, aber rüttelt gleichzeitig wach.“ Er empfahl, dass die Ausstellung fester Bestandteil der kulturellen und geschichtlichen Bildung gerade an Schulen werden sollte.

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr im Internet

Den Altbau des Militärmuseums hat Architekt Libeskind durch einen keilförmigen Neubau mit transparenter Fassade ergänzt, der das Hauptgebäude zu durchtrennen scheint. Er steht symbolisch für den Bruch mit alten und autoritären Strukturen, für die Offenheit der demokratischen Gesellschaft und die veränderte Rolle des Militärs in Deutschland. Die Spitze des Keils zeigt auf die Stelle, an der in der Nacht vom 13. Februar 1945 die ersten Bomben der Alliierten Luftangriffe Dresden trafen. „Gelegentlich werden die Formen des Gebäudes auch als 'Stachel im Fleisch' umschrieben“, sagte Nico Tippelt. „Ich finde, das ist eine sehr treffende Metapher, weil uns das Museum und seine Architektur immer wieder ermahnen soll, dass wir die Schrecken des Krieges nicht vergessen dürfen.“