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„Mega-Windräder hier sind Irrsinn“ - Gespräch mit Bürgerinitiative

(19.05.2014) Nico Tippelt: „Tourismuskonzeption und Windräder gehen nicht zusammen“

Langenbernsdorf. Der Landtagsabgeordnete Nico Tippelt hat sich am Dienstagabend über den aktuellen Stand in der Diskussion um den geplanten Windpark in Langenbernsdorf informiert. Der FDP-Politiker sprach dabei vor Ort mit Falk Kaufmann und Monika Hennig. Die Vertreter der Bürgerinitiative Gegenwind Langenbernsdorf/Leubnitz betonten, sich auch nach der Übergabe der Unterschriftensammlung an den Planungsverband Region Chemnitz im April weiter gegen die Windanlagen einzusetzen. „Hier neue Mega-Windräder zu errichten, ist irrsinnig. Das muss jedem klar werden, der sich die Situation in Langenbernsdorf mit eigenen Augen ansieht“, sagte Nico Tippelt nach dem Treffen. „Einerseits wird viel Geld und Energie aufgebracht, um länderübergreifend eine sinnvolle Tourismuskonzeption für das schöne Gebiet um die Koberbachtalsperre und den Werdauer Wald zu erstellen – und auf der anderen Seite zerstören dann riesige Windanlagen unsere Landschaft. Das geht einfach nicht zusammen“, kritisierte der Landtagsabgeordnete.

„Nicht einfach über die Köpfe so vieler Bürger hinweg entscheiden!“

Darüber hinaus müssten die Behörden die Sorgen der Bürger ernst nehmen. „Es kann nicht sein, dass gegen die Interessen und über die Köpfe so vieler Bürger hinweg entschieden wird. Die Gegenwind-Unterschriftenaktion hat den Unmut eindeutig zum Ausdruck gebracht.“

Die Vertreter der Bürgerinitiative bedankten sich stellvertretend bei Nico Tippelt dafür, dass sich die FDP schon seit Langem gegen die ungehemmt wachsende Zahl von Windkraftanlagen positioniert. „Wir lehnen neue Windräder ab“, sagte Nico Tippelt klar und deutlich. „Dafür stehen unsere Kandidaten bei den Kommunalwahlen ein. Auch auf Landesebene hat die FDP mit zahlreichen Entscheidungen dafür gesorgt, dass der Wildwuchs der Windräder begrenzt wird.“ Als Beispiele nannte der Landtagsabgeordnete das Verbot von Windkraft in sächsischen Wäldern, die Abstandsregelung von 1000 Metern zur Wohnbebauung und die Begrenzung des Anteils erneuerbarer Energien am Strommix im sächsischen Energie- und Klimaprogramm.

Klares Signal an Glücksritter der Windparks: Gigantische Windräder nicht willkommen

„Im Kampf gegen die Verspargelung unserer Landschaft zeigen die Maßnahmen auch erste Wirkung: Im vergangenen Jahr sind in Sachsen lediglich 13 neue Windräder gebaut worden“, betonte Nico Tippelt. Der Kampf gemeinsam mit den Bürgern vor Ort gehe aber weiter. „Riesige Anlagen von bis zu 300 Metern Höhe – wie sie beispielsweise in Langenbernsdorf geplant sind – führen zu erheblichen Beeinträchtigungen für die Anwohner und entwerten ihre Grundstücke. Deshalb ist das Engagement der betroffenen Bürger vor Ort so wichtig, um ein klares Signal an die Glücksritter der Windparks zu senden: Gigantische Windräder vor unserer Haustür sind nicht willkommen. Die Befürworter von Windkraft, die sich selbst gern als Umweltschützer sehen, sollten sich außerdem einmal genauer informieren, welche verheerenden Auswirkungen die Rotorschläge der Anlagen auf die Vogelpopulation hat.“