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Lehrerausbildung: Chemnitz bietet Chancen als zusätzlicher Standort

(31.01.2011) Tippelt: Lehrerberuf auch für Quereinsteiger öffnen

Dresden. Nico Tippelt sieht in einem möglichen zusätzlichen Standort für die Lehrerausbildung in Chemnitz eine Chance, den künftigen enormen Lehrerbedarf zu decken. Nach einer Anhörung im Wissenschaftsausschuss des Sächsischen Landtages sagte der hochschulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion: "Die Weiterentwicklung der Ausbildung von Lehrern im Freistaat Sachsen muss auch die Frage beantworten, wo die Lehrerausbildung in Zukunft stattfinden soll.“ In der Anhörung hatte der Sachverständige Olaf Schrader-Uhlig vom Sächsischen Lehrerverband dabei auf Chemnitz verwiesen.

„Der Standort kann in seiner pädagogischen Ausbildung auf lange und gute Erfahrungen zurückgreifen“, sagte Tippelt. „Darüber hinaus trägt auch die regionale Verbundenheit der sächsischen Studenten dazu bei, das Studieninteresse einiger Abiturienten im Erzgebirge, Vogtland und dem Raum Zwickau auf das Lehramtsstudium zu lenken.“

Einig waren sich die Sachverständigen in der Anhörung darüber, dass in den kommenden Jahren ein hoher Bedarf an Lehrkräften im Freistaat gedeckt werden muss. „Gerade im Hinblick auf den Bedarf in den MINT-Fächern* bietet sich die Technische Universität Chemnitz mit Ihrem Fächerspektrum und ihren Erfahrungen für die Lehrerausbildung geradezu an“, betonte Tippelt. „Aus meiner Sicht muss der Lehrerberuf wegen des hohen Personalbedarfs zusätzlich stärker für Quereinsteiger geöffnet werden. Hochschulabsolventen mit jahrelanger Berufserfahrung muss es künftig leichter möglich sein, mit speziellen pädagogischen Zusatzqualifikationen als Lehrer tätig zu werden und ihre vielfältigen Erfahrungen an unsere Kinder weiterzugeben."

Foto: Sächsischer Landtag/Unger

*Die so genannten MINT-Fächer sind Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.