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Landtagswahl 2014 in Sachsen: Jeder hat zwei Stimmen

(25.08.2014) Erststimme für Nico Tippelt / Zweitstimme für Holger Zastrow und FDP

Dresden/Zwickau. Bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag (31. August 2014) hat jeder Wähler zwei Stimmen. Beide Stimmen können nach Angaben der Landeswahlleiterin, Frau Prof. Dr. Schneider-Böttcher, völlig unabhängig voneinander vergeben werden (Stimmensplitting). Unbenommen ist dem Wähler auch die Möglichkeit, lediglich eine der beiden Stimmen abzugeben. Die nicht abgegebene Stimme zählt dann als ungültig. „Die Wählerinnen und Wähler sollten ihre Stimmabgabe auf dem Stimmzettel eindeutig durch ein Kreuz in den aufgedruckten Kreisen kennzeichnen. Damit erleichtern sie den Wählvorständen am Wahlabend die Auszählung“, so die Landeswahlleiterin.

Mit der Direktstimme (Erststimme) – linke Stimmzettelseite – entscheidet der Wähler, welcher Direktbewerber seines Wahlkreises in den Sächsischen Landtag einzieht. Gewählt ist der Kandidat, der im Wahlkreis die meisten Erststimmen erhält. Der Freistaat Sachsen ist hierzu in 60 Wahlkreise untergliedert. Im Wahlkreis 6 („Zwickau 2“) kann beispielsweise Nico Tippelt als Direktkandidat gewählt werden. Zu dem Wahlkreis gehören neben den Städten Crimmitschau und Werdau auch der Zwickauer Stadtteil West sowie die Gemeinden Dennheritz, Neukirchen/Pleiße, Langenbernsdorf und Fraureuth.

Anteil der Listenstimmen bestimmt Zahl der Sitze einer Partei im Parlament

Mit der Listenstimme (Zweitstimme) – rechte Stimmzettelseite – entscheidet der Wähler über die Wahl der Landesliste einer Partei – zum Beispiel die FDP mit ihrem Spitzenkandidaten Holger Zastrow. Die Landeswahlleiterin macht darauf aufmerksam, dass der Anteil der Listenstimmen, die eine Partei erhält, die Gesamtzahl ihrer Sitze im Parlament bestimmt.

Die Abgeordneten werden somit nach einem Verfahren gewählt, das die Personenwahl mit dem der Verhältniswahl kombiniert. Dabei werden die 120 Sitze im Sächsischen Landtag auf die Parteien verteilt, auf die mindestens fünf Prozent der Listenstimmen im Freistaat Sachsen entfallen oder die in mindestens zwei Wahlkreisen ein Direktmandat errungen haben.

Die Sitzzahl kann sich durch sogenannte Überhangmandate erhöhen. Diese entstehen, wenn eine Partei durch die Erststimme mehr Sitze enthält, als ihr nach dem Listenstimmenteil zustehen. Die direkt gewählten Bewerber ziehen auf jeden Fall in das Parlament ein. Um das Verhältnis der Sitze im Landtag, wie es sich aus dem Listenstimmenergebnis ergibt, wiederherzustellen, erhalten die anderen Parteien gegebenenfalls sogenannte Ausgleichsmandate. Die Zahl der Ausgleichsmandate darf aber die Zahl der Überhangmandate nicht übersteigen. Die Anzahl der Sitze im Sächsischen Landtag von regulär 120 wird dann entsprechend um die Zahl der Überhang- und Ausgleichsmandate erhöht.