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Landtag beschließt Einführung eines Gedenktages in Sachsen

(18.06.2014) "Schicksal der Opfer von Flucht und Vertreibung nicht vergessen"

Dresden. Der Sächsische Landtag hat am Mittwoch einen CDU/FDP-Antrag beschlossen, in Sachsen einen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung am jeweils zweiten Sonntag im September einzuführen. "Die Einführung des Gedenktages ist für uns ein Zeichen an die Betroffenen von Flucht, Vertreibung und Zwangsumsiedlung, dass wir ihr Schicksal nicht vergessen haben. Wir geben ihnen das Versprechen, dass wir ihr Vermächtnis bewahren",  erklärte dazu Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag. "Zugleich ist das Gedenken für uns Mahnung, nie wieder Vertreibung zuzulassen. Insbesondere bei jungen Menschen müssen wir das Interesse an Geschichte und Traditionen wecken und wachhalten."

"Zugleich wollen wir mit dem Gedenktag aber auch unseren Dank sagen, dass eine Million Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg ihre neue Heimat Sachsen tatkräftig mit aufgebaut und nachhaltig geprägt haben", betonte Holger Zastrow. "In der DDR wurde ihnen dieser Dank verwehrt, geschweige denn, dass sie eine Entschädigung bekommen hätten. Und schlimmer: Sie mussten ihre Herkunft und ihre Traditionen geheimhalten, weil sie ideologisch unerwünscht waren."

Somit habe die Aufarbeitung dieses leidvollen Kapitels unserer Geschichte in Ostdeutschland erst mit der Friedlichen Revolution vor 25 Jahren begonnen. "Diese Aufarbeitung war und ist nicht leicht, aus nachvollziehbaren Gründen tun wir uns in Deutschland mit dem Thema schwer", erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende. "Die heutige junge Generation hat nun die Chance und das Privileg, sich dem Thema unverkrampfter zu nähern."