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Hochwasser in Sachsen: Betroffene können Hilfe beantragen

(06.06.2013) Sofortprogramm des Freistaates über 30 Millionen Euro / Spendenaufruf

Dresden. Angesichts der Hochwasserkatastrophe in Sachsen hat die Landesregierung eine Soforthilfe als Handgeld für in Not geratene Bürger beschlossen. Dafür stehen 30 Millionen Euro bereit. Ein Erlass des Finanzministeriums regelt das Verfahren für die Bürger, Kommunen und Kreise. Die Details: Vom Hochwasser betroffene Bürgerinnen und Bürger wenden sich an ihre Wohnsitzgemeinde. Anträge können bis zum 25. Juni 2013 gestellt werden. Erforderlich ist ein Identitätsnachweis und die schriftliche Versicherung, dass der selbstgenutzte Wohnraum durch das Hochwasser geschädigt wurde. Hierfür wird den Kommunen eine entsprechende Erklärung zur Verfügung gestellt.

Zur schnellen Auszahlung des Handgeldes erhalten die Landkreise und Kreisfreien Städte durch den Freistaat Sachsen bereits am 6. Juni 2013 Abschlagszahlungen. Die Landkreise leiten die Mittel an die vom Hochwasser in ihrem Gebiet betroffenen Gemeinden unverzüglich weiter. Dort wird das Geld auf Antrag unbürokratisch ausgezahlt.

Handgeld für Haushalte - Steuererleichterungen für Unternehmen und Privatpersonen

Als Handgeld werden einmalig pro erwachsener Person 400 Euro und zusätzlich 250 Euro für jedes minderjähige Kind gezahlt, pro Haushalt höchstens 2000 Euro. Empfänger der Leistung sind Personen, die mit ihrem ersten Wohnsitz in einer vom Hochwasser 2013 betroffenen Gemeinde gemeldet sind, und deren selbstgenutzter Wohnraum geschädigt ist. Eine Schädigung liegt vor, wenn mindestens teilweise das Erdgeschoss oder höher liegende Etagen in Wohngebäuden durch Oberflächenwasser überflutet worden und hierdurch Sachschäden entstanden sind.

Über die Soforthilfe hinaus soll den Geschädigten auch durch Steuererleichterungen geholfen werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Spendenaufruf der Sozialverbände für Betroffene der Flut

Die Verbände Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz, ASB, Johanniter und Malteser haben einen gemeinsamen Spendenaufruf für die Betroffenen der Flutkatastrophe in Sachsen gestartet. Die Vergabe der Spenden wird über die bereits 2002 eingerichtete Datenbank PHOENIX organisiert.

Die Spendenkonten der Verbände:

Konto Caritas: 202, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 660 205 00), Stichwort „Flut Sachsen"

Konto Diakonie: 100 100 100, Bank für Kirche und Diakonie (BLZ 350 601 90), Stichwort „Hochwasser 2013“

Konto DRK: 41 41 41, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00), Stichwort „Nachbarn in Not"

Konto ASB: 1888, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00), Stichwort: „Hochwasser“

Konto Johanniter: 433 1102, Bank für Sozialwirtschaft (BLZ 370 205 00), Stichwort: „Soforthilfe Sachsen“

Konto Malteser: 120 12 2601 1, Pax Bank eG (BLZ 370 60 120), Stichwort: „Hochwasser 2013“


Unter anderem hat auch die Stadt Glauchau ein Spendenkonto eingerichtet. Konto: 30 00 41 930, Volksbank Glauchau eG (BLZ: 870 959 74), Verwendungszweck: "Hochwasser 2013"

Foto: Sandsack-Wall in Glauchau