Suche auf www.nico-tippelt.de



Netzwerk-Profile



FDP hilft e.V.
logo_fdp_hilft.gif



Bilanz der FDP-Landtagsfraktion
Halbzeitbilanz



Impressum
Das Impressum dieses Internetauftritts finden Sie hier.

Artikel

Hochwasser in der Region Zwickau und weiten Teilen Mitteldeutschlands

(04.06.2013) Dank an Helfer / Sofortprogramm in Sachsen beschlossen

Zwickau/Glauchau/Werdau. Die anhaltenden Regenfälle der vergangenen Tage haben in weiten Teilen Mitteldeutschlands zu massiven Überschwemmungen geführt. Zahlreiche Flüsse und Bäche sind auch in der Region Zwickau über die Ufer getreten und haben die Lage dramatisch verschärft. „Mein großer Dank und höchster Respekt gilt den Rettungskräften und vielen Helfern, die unermüdlich im Einsatz sind, um die Menschen und ihre Häuser so gut es geht vor den Wassermassen zu schützen“, sagte der Landtagsabgeordnete Nico Tippelt.

Er zeigte sich betroffen, nachdem er sich an zahlreichen Stellen des Landkreises ein Bild von der Lage gemacht hat: „Weil so große Niederschlagsmengen in so kurzer Zeit gefallen sind, kam die Flut für die meisten von uns völlig überraschend. Ich hoffe sehr, dass der Regen bald nachlässt, das Wasser abfließen kann und die Pegel wieder fallen.“ Erst danach könne wirklich abgeschätzt werden, welche Schäden die Überschwemmungen angerichtet haben. „Ich wünsche den Betroffenen viel Kraft und alles Gute – und hoffe, dass die Region am Ende möglichst glimpflich davon kommt.“

Aus der Politik gebe es erfreuliche Signale, dass den Geschädigten nach dem Hochwasser schnell geholfen wird, betonte Nico Tippelt. „Darüber hinaus müssen auch die Anstrengungen für den Hochwasserschutz weiter forciert werden. Nach der Jahrhundertflut 2002 ist schon an einige Stellen etwas erreicht worden. Jedoch zeigen die aktuellen Ereignisse, dass eben auch noch viel getan werden muss“, so der Abgeordnete aus dem Landkreis Zwickau.

Landesregierung beschließt Soforthilfe wegen Hochwasser in Sachsen

Das sächsische Kabinett hat am Dienstag eine Soforthilfe für Bürgerinnen und Bürger beschlossen, die von dem aktuellen Juni-Hochwasser im Freistaat unmittelbar betroffen sind. In einem ersten Schritt wurden 30 Millionen Euro als Handgeld für in Not geratene Bürger bewilligt. Das Handgeld beträgt 400 Euro pro erwachsene Person und zusätzlich 250 Euro für jedes minderjährige Kind, höchstens 2000 Euro pro Haushalt. Das Geld ist für Schäden der privaten Haushalte und am Hausrat, die im Erdgeschoss und höher eingetreten sind, gedacht und wird ab dem 6. Juni über die Kommunen ausgezahlt. Nach dem Rückgang des Hochwassers sollen weitere Regelungen beschlossen werden.

| Landeshochwasserzentrum: Aktuelle Wasserstände und Durchflüsse in Sachsen

| Aktuelle Informationen zur Hochwasser-Situation unter www.freiepresse.de

Foto: Einsatzkräfte an der Hochuferstraße in Glauchau