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Hochschulen angemessen mit Forschungsgeldern ausgestattet

(04.01.2012) Spitzenposition bei Drittmitteln und in ostdeutschen Ländern

Dresden. Der Freistaat hat im Jahr 2008 insgesamt rund 606 Millionen Euro allein für Forschung an den sächsischen Hochschulen ausgegeben. Das hat die Staatsregierung jetzt auf eine Kleine Anfrage von Nico Tippelt, dem hochschulpolitischen Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, mitgeteilt. Im Vergleich mit anderen Bundesländern liegt Sachsen bei den Ausgaben pro Student demnach mit 5870 Euro knapp über dem deutschlandweiten Durchschnitt. Beim Anteil der zusätzlichen Drittmittel an den Gesamtausgaben für Forschung erreichen Sachsens Hochschulen mit 17 Prozent und Platz 2 eine Spitzenposition. Außerdem bestätigt eine Erhebung des Statistischen Bundesamtes, dass Sachsen die höchsten Forschungsausgaben für Hochschulen unter den ostdeutschen Flächenländern hat - sowohl absolut als auch je Studierenden.

"Unsere sächsischen Hochschulen sind bei den Ausgaben für innovative Forschung angemessen ausgestattet, der Freistaat gibt in diesem Bereich unter den ostdeutschen Flächenländern am meisten aus - sowohl absolut als auch je Studierenden. Damit ist das Märchen von angeblich völlig unterfinanzierten Universitäten hierzulande mit Fakten widerlegt“, sagte Nico Tippelt. Anders als oft behauptet, investiere der Freistaat in kluge Köpfe und neue Ideen. Gerade die Mittel für Forschung und Entwicklung sorgten dafür, dass Sachsen seinen hervorragenden Ruf als Ingenieursschmiede Deutschlands auch künftig erfolgreich verteidigen kann.

Der Bildungspolitiker sieht eine adäquate Grundausstattung zudem als Voraussetzung dafür, dass überhaupt aussichtsreich um zusätzliche Drittmittel geworben werden kann. „Die beeindruckende Höhe der Drittmittel an sächsischen Unis verdanken wir vor allem den vielen Professoren und Lehrkräften, die sich engagiert um entsprechende Förderungen für ihre wissenschaftlichen Projekte einsetzen. Das verdient höchsten Respekt“, sagte Nico Tippelt. Die hohe Quote der eingeworbenen Drittmittel zeige, dass die Hochschulen im Freistaat nicht im luftleeren akademischen Raum experimentieren, sondern größtenteils praxis- und anwendungsorientiert forschen, und davon profitiert nicht zuletzt auch die sächsische Wirtschaft. „Eine enge Verzahnung von Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen ist die Voraussetzung dafür, dass sich geniale Ideen aus der Forschung am Ende auch in innovativen Produkten und damit letztendlich in sicheren und hochwertigen Arbeitsplätzen niederschlagen“, betonte der hochschulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion.

Die solide finanzielle Ausstattung der Hochschulen, das Moratorium beim Stellenabbau und die Unterstützung des Freistaats bei den Exzellenzinitiativen sieht er als Stärkung der sächsischen Hochschullandschaft. Außerdem erhalten die Unis mit dem neuen Hochschulfreiheitsgesetz und dem Hochschulentwicklungsplan künftig mehr Freiheit und Schlagkraft.

So sollen alle Universitäten und Fachhochschulen ab Anfang 2013 ein Globalbudget erhalten. Damit können sie dann selbst über die Verwendung ihrer Mittel für laufenden Betrieb und Investitionen entscheiden. „Die Hochschulen können künftig deutlich flexibler arbeiten - wir geben ihnen damit bessere Voraussetzungen im nationalen und internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe und Ergebnisse in Forschung und Lehre“, fasste Nico Tippelt zusammen.

Die Kleine Anfrage "Öffentliche Ausgaben für Bildung – Ausgabenvergleiche" mit der Drucksache 5/7681 im Internet

Übersicht des Statistischen Bundesamtes über die Ausgaben für Hochschulen der einzelnen Bundesländer