Suche auf www.nico-tippelt.de



Netzwerk-Profile



FDP hilft e.V.
logo_fdp_hilft.gif



Bilanz der FDP-Landtagsfraktion
Halbzeitbilanz



Impressum
Das Impressum dieses Internetauftritts finden Sie hier.

Artikel

Hochschulautonomie verantwortungsvoll nutzen - Profile schärfen!

(17.10.2013) „Stimmiges Gesamtpaket von Studiengängen in Sachsen entwickeln“

Dresden. „Wir haben mit dem Hochschulfreiheitsgesetz den sächsischen Universitäten mehr Verantwortung übertragen und mehr Freiheiten gegeben, so wie es diese selbst jahrelang gefordert hatten.“ Das sagte der hochschulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Nico Tippelt, während der aktuellen Debatte am Donnerstag im Sächsischen Landtag. Jetzt liege es bei den Hochschulen, mit diesen neuen Freiheiten tatsächlich verantwortungsbewusst umzugehen. Dies gelte auch für deren zukünftige Profilierung und grundsätzliche Ausrichtung, betonte der Landtagsabgeordnete.

„Bei der Profilbildung der Hochschulen darf es bei der Entscheidung über Fortbestand oder Weiterführung eines Studiengangs kein Kriterium sein, ob ein Professor in den Ruhestand geht oder nicht“, erläuterte Nico Tippelt weiter und forderte: „Die Universitäten sollten vielmehr auf ein stimmiges Gesamtpaket ihrer Studiengänge ebenso achten wie auf die Angebote der Hochschulen in unmittelbarer Nähe – und nicht zuletzt auch den gesamten Hochschulstandort Sachsen im Blick haben.“ Er gehe davon aus, so der FDP-Bildungspolitiker, dass in diesem Sinne auch die einzelnen Zielvereinbarungen mit den Hochschulen getroffen worden sind.

Weiterentwicklung des Studienangebotes statt "Fächersterben"

„Das von der Opposition beklagte ,Fächersterben' ist alles andere als ein ersatzloser Wegfall von Studiengängen“, stellte Nico Tippelt zudem klar. „Zum größten Teil handelt es sich eindeutig um die Weiterentwicklung und Qualifizierung des bestehenden Studienangebotes. Das findet definitiv auch zukünftig unsere Unterstützung.“

Nach Ansicht des Landtagsabgeordneten ist es aber ebenso ein falsches Signal, frühere Entscheidungen, wie die Streichung der Jura-Ausbildung an der TU Dresden, wieder rückgängig zu machen. „Das bringt uns bei der Profilschärfung keinen Schritt weiter voran“, ist Nico Tippelt überzeugt. „Das angestrebte Ziel der Profilbildung darf nicht zu Lasten profilierter und einmaliger Studiengänge gehen. Das wäre eine falsche Entscheidung, die auch nicht im Sinne der Hochschulentwicklung ist.“