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Günther: Doppeltes Spiel der Grünen bei der Windkraft

(09.05.2013) FDP gegen Verspargelung der Landschaft

Dresden/Holzhau. Der stellvertretende FDP-Landtagsfraktionschef Tino Günther aus dem Erzgebirge hat die Kritik der grünen Abgeordneten Eva Jähnigen am Windpark im tschechischen Moldava als "scheinheilig" bezeichnet. "Ausgerechnet die hierzulande größten Fans der riesigen Windräder schlagen sich plötzlich halbherzig auf die Seite der Kritiker", sagte Günther. "Das ist doch völlig unglaubwürdig." Jähnigen hatte den Standort in Moldava am Mittwoch überraschend als "nicht geeignet" bezeichnet. Es sei schon dreist, wenn die Grünen auf sächsischen Flächen lautstark Windrädern befürworteten - und ausgerechnet einen Windpark auf tschechischem Staatsgebiet kritisierten, sagte der FDP-Politiker aus Seiffen.

"Erst in der vergangenen Woche haben die Grünen im Landtag beantragt, dass die für Windkraft und Solarenergie ausgewiesenen Flächen im sächsischen Landesentwicklungsplan auf das siebenfache der derzeit dafür genutzten Gebietsgröße erhöht werden sollen. Das haben CDU und FDP natürlich abgelehnt. Aber offenbar hoffen die Grünen darauf, dass niemand ihr doppeltes Spiel durchschaut: In den Beratungen im Landtag können es gar nicht genug Windräder sein, aber vor Ort gesellt man sich zu den Gegnern", betont Tino Günther.

Die Pläne der Grünen gehen sogar so weit, selbst im Stadtgebiet in Dresden sowie in den Wäldern Windkraftanlagen vorzusehen. So hatte sich der grüne Stadtrat Wolfgang Daniels unter anderem für Windräder in der Dresdner Heide ebenso wie im Rossendorfer Wald im Schönfelder Hochland ausgesprochen. Bis zu 25 jeweils über 120 Meter hohe Windkraftanlagen sollen nach dem Willen der Grünen allein in der Region Dresden aufgebaut werden.

"Wir setzen uns als FDP klar gegen eine Verspargelung der Landschaft ein, und so handeln wir auch im Landtag und in der Staatsregierung", betonte Günther. Er verwies auf zahlreiche Initiativen, mit denen die FDP in Sachsen dafür kämpfe, den Wildwuchs von Windkraftanlagen im Freistaat zu stoppen. "Wir haben als CDU/FDP-Koalition in Sachsen vor kurzem die Ziele im Klima- und Energieprogramm von geplanten 33 Prozent auf künftig 28 Prozent gesenkt, das betrifft den Anteil der erneuerbaren Energien am sächsischen Stromverbrauch in den kommenden zehn Jahren", erklärt Günther. Zudem habe die Landesregierung entschieden, dass in sächsischen Wäldern keine Windkraftanlagen gebaut werden dürfen. "Der Schutz der Natur und des Erholungsraumes Wald hat für uns Priorität vor den Interessen grüner Windkraftlobbyisten", betonte Günther.