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Gewerbetreibende können in Attraktivität ihrer Städte investieren

(04.10.2012) BID-Gesetz zur Belebung der Innenstädte in Kraft

Zwickau. Gewerbetreibende können sich zu gemeinsamen Projekten zusammenschließen, um Teile ihrer Stadt und ihre direkte Umgebung moderner und lebendiger zu gestalten. Darauf weist der FDP-Landtagsabgeordnete Nico Tippelt hin: „Mit den Stimmen von CDU und FDP haben wir das so genannte Sächsische BID-Gesetz im Juni im Landtag verabschiedet. Mit der Verkündung im Gesetz- und Verordnungsblatt ist es in Kraft getreten und kann jetzt angewendet werden.“ Der Parlamentarier aus dem Landkreis Zwickau erklärt die Idee hinter dem Modell: „Gewerbetreibende wissen am besten, wie ihr geschäftliches Umfeld aufgewertet werden muss, um im harten Wettbewerb mit großen Einkaufszentren und der grünen Wiese zu bestehen. Dazu wird es ihnen jetzt gesetzlich ermöglicht, über den kommunalen Standard hinaus mit privaten Mitteln in bauliche oder werbliche Maßnahmen zu investieren.“ In einem mehrstufigen Verfahren werde sichergestellt, dass die Kosten fair verteilt werden.

"Ob Bänke und Grünflächen, Beschilderung oder Festveranstaltungen – Gewerbetreibende können nun gemeinsam in die Attraktivität ihrer Viertel oder Einkaufsstraßen investieren“, sagte der Landtagsabgeordnete, der auch Stadtrat in Glauchau ist. „Wir sehen das als eine Möglichkeit, um die Innenstädte zu beleben. Wichtig ist, dass das Konzept auf Freiwilligkeit beruht. So können bürgerschaftliches Engagement und Initiativen aus der Mitte der Gesellschaft gestärkt werden, während die Stadtverwaltung weiter die Rahmenbedingungen setzt.“

Von einer Verbesserung des örtlichen Umfeldes profitieren die Geschäfte durch eine höhere Kundenfrequenz und die Kommunen durch eine höhere Attraktivität ihrer Zentren. „Privates Engagement kann somit dazu beitragen, gute Ideen schneller und unbürokratischer in die Praxis umzusetzen“, hob Nico Tippelt hervor. „Ich möchte die ansässigen Firmen ermuntern, von der neuen Möglichkeit Gebrauch zu machen. Ich bin mir sicher, dass die Kommune sie dabei unterstützen wird.“

Das Modell der sogenannten „Business Improvement Districts“ (BID) wurde in den 1970-er Jahren in Nordamerika entwickelt. Bereits seit 2004 wird es in Hamburg eingesetzt, weitere Bundesländer folgten.

| Das Sächsische BID-Gesetz im Internet

Auf dem Foto: Markt in Werdau