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Freistaat fördert touristische Entwicklung der Koberbachtalsperre

(13.12.2013) Landtagsabgeordnete Jan Löffler und Nico Tippelt begrüßen Entscheidung

Dresden/Langenhessen. Die Koberbachtalsperre und der Werdauer Wald können touristisch weiterentwickelt werden. Das Sächsische Wirtschaftsministerium und das Innenministerium haben nun grünes Licht für die 75-prozentige Förderung der Tourismuskonzeption gegeben, wie die beiden Landtagsabgeordneten aus dem Landkreis Zwickau, Jan Löffler (CDU) und Nico Tippelt (FDP), jetzt mitteilten. „Das ist eine hervorragende Nachricht für die Region“, bewerteten die Abgeordneten die Entscheidung. Jan Löffler und Nico Tippelt haben sich in der Vergangenheit immer wieder für eine Förderung stark gemacht – ob bei Vor-Ort-Terminen, in Gesprächen mit Anliegern und Vereinen, oder indem sie im Ministerium und Landtag für das Ziel geworben haben. Zuletzt hatten sie im November in einem gemeinsamen Schreiben mit Landrat Christoph Scheurer und Werdaus Oberbürgermeister Stefan Czarnecki dem Freistaat die Argumente für eine Förderung vorgelegt.

„Wir freuen uns, dass sich der Einsatz nun gelohnt hat“, teilten die Abgeordneten in einer gemeinsamen Erklärung mit. „In den vergangenen Monaten und Jahren haben sich viele Menschen dafür ausgesprochen, dass das Naherholungsgebiet touristisch besser genutzt werden kann. Städte und Gemeinden haben dafür Strategien entworfen und die Voraussetzungen geschaffen.“ Als Beispiel nannten Jan Löffler und Nico Tippelt die Bemühungen zur reduzierten Einleitung unzureichend geklärter Abwässer aus der Landwirtschaft in die Koberbachtalsperre.

Neue Chancen für Arbeitsplätze, touristische Angebote und Erholungsmöglichkeiten

Nach Ansicht der beiden Parlamentarier schafft die Förderung durch das Land eine wichtige Grundlage zur weiteren Entwicklung der Region: „Mit der Koberbachtalsperre, dem Werdauer Wald als Verbindung zu Thüringen, und weiteren Anziehungspunkten haben wir sehr gute Voraussetzungen für die Etablierung und Vermarktung weiterer touristischer Angebote. Verschiedene Veranstaltungen und Sehenswürdigkeiten ziehen bereits jetzt Sport- und Tagestouristen an. Wir sind – wie die umliegenden Kommunen – der Auffassung, dass dieses Potenzial noch nicht ausgeschöpft ist. Umso erfreulicher ist, dass die sächsischen Ministerien diese Ansicht teilen. Damit ergeben sich völlig neue Chancen, unsere Region bekannter zu machen, hier Arbeitsplätze zu schaffen und innovative touristische Angebote zu entwickeln. Die Einheimischen profitieren davon auch, indem sie attraktive Erholungsmöglichkeiten nutzen können“, betonten Jan Löffler und Nico Tippelt. Der Schwerpunkt liege auf der Entwicklung eines sanften Tourismus für die naturbezogene Erholung im Einklang mit dem Schutzzweck der Landschaftsschutzgebiete Greiz-Werdauer Wald und Koberbachgrund.

Hintergrund: Tourismuskonzept für die „terra plisnensis“ an der Landesgrenze

Die nun zugesagten Fördermittel sollen für die Erarbeitung einer Tourismuskonzeption verwendet werden. Sie basiert auf dem Regionalen Entwicklungskonzept der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft „terra plisnensis“, in der sich im Oktober 2009 die Kommunen der ostthüringisch-westsächsischen Grenzregion zusammengefunden haben. Ziel der Kooperation ist es, hier die touristische Entwicklung voranzubringen und Defizite zu beheben. Zur „terra plisnensis“ gehören die sächsischen Städte Werdau, Crimmitschau, Meerane und die Gemeinden Langenbernsdorf, Fraureuth, Neukirchen/Pleiße sowie die Thüringer Kommunen Schmölln, Gößnitz, Ponitz, Mohlsdorf-Teichwolframsdorf und Neumühle/Elster.

Für die Erstellung der Tourismuskonzeption sind etwa 80.000 Euro veranschlagt, wovon rund 50.000 Euro auf die sächsische Seite entfallen. Die Kosten teilen sich nun der Freistaat und die Kommunen.