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FDP-Generalsekretärin Nicola Beer zu Gast in Crimmitschau

(03.09.2015) Besuche im Gymnasium, bei Salzgitter und im Eisstadion

Crimmitschau. Die Generalsekretärin der FDP, Nicola Beer, hat am 3. September Crimmitschau besucht. Sie folgte damit einer Einladung des Ortsverbandes der Freien Demokraten und absolvierte ein umfangreiches Programm. Der prominente Gast sprach nicht nur mit Oberbürgermeister Holm Günther, sondern besuchte auch das Gymnasium und die Salzgitter Hydroforming GmbH im Gewerbegebiet. Außerdem traf sie Flüchtlingskinder, die von Crimmitschauer Schülern unterstützt werden. Ein kleiner Empfang im Eisstadion rundete den Tag ab, der für die Teilnehmer viele interessante Gespräche und Begegnungen bereithielt. „Crimmitschau ist eine schöne und lebendige Stadt“, beschrieb die 45-jährige Generalsekretärin ihre Eindrücke.

Gymnasium: naturwissenschaftlicher Unterricht im Fokus

Zum Besuch im Julius-Motteler-Gymnasium hatte der Elternrat eingeladen. Nicola Beer informierte sich im Biologie-Kursunterricht nicht nur über die Vorzüge und Erfolge des vertieften naturwissenschaftlichen Profils, sondern erfuhr von von den Schülern auch, dass beispielsweise bei der Schülerbeförderung durch die politischen Handlungsträger noch Vieles nachzubessern sei.

Später traf die Generalsekretärin auch Flüchtlingskinder, die in Crimmitschau untergebracht sind und von den Gymnasiasten betreut werden. Die beiden Verantwortlichen, Christoph Martens und Daniel Röseler, stellten ihr Projekt vor, das bei den Kindern sehr gut ankommt. Die Schüler unterstützen die jungen Flüchtlinge vor allem bei den Hausaufgaben oder helfen mit Sportspielen bei der Integration.

Salzgitter Hydroforming: erfolgreicher Technologiespezialist

Auf Nicola Beers Besuchsprogramm stand auch die Salzgitter Hydroforming GmbH. Auf dem Rundgang durch die hochmodernen Fertigungsstätten wurde sie von Mitgliedern des FDP-Ortsvorstandes, der Wirtschaftsjunioren Zwickau und der Jungen Liberalen begleitet. Der Automobilzulieferer ist einer der weltweit führenden Technologiespezialisten für die Innenhochdruckumformung und hat seinen Hauptsitz in Crimmitschau. Weitere Standorte gibt es in Sachsen-Anhalt und Tschechien.

Die Geschäftsführer – Dipl.-Ing. Peter Freitag und Dipl.-Kfm. Jörg Brakemeier – präsentierten an diesem Donnerstag nicht nur die Unternehmensgeschichte, sondern stellten auch ihre Technologie und Produkte vor. Beide betonten, dass Crimmitschau eine hervorragende logistische Umgebung biete.

Trotz guter konjunktureller Lage verwiesen die Geschäftsführer aber auch auf drei zentrale aktuelle Herausforderungen: der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz verursachten unverhältnismäßigen Kostensteigerungen und die Datensicherheit. In diese Zusammenhang hob Nicola Beer hervor, dass sowohl die Bildungspolitik als auch die Deregulierung des Energiesektors primäre Punkte auf der Agenda der FDP seien.

Empfang im Eisstadion: Stadtchronik für Nicola Beer

Am Abend begrüßte der FDP-Ortsvorsitzende Dr. Martin Seidel mehr als 50 Gäste zu einem kleinen Empfang in der Sportsbar des Eisstadions Crimmitschau. Gekommen waren auch Gäste aus Thüringen und anderen Städten des Landkreises. Als Geschenk erhielt Nicola Beer den ersten Band der Chronik Crimmitschaus. Martin Seidel sagte dazu, dass Teil zwei dann zum nächsten Besuch übergeben werde. Die Generalsekretärin der Bundes-FDP bedankte sich für den freundlichen Empfang und versprach, zu gegebener Zeit gern wieder zu kommen.

In kurzen Worten stellte sie den Gästen das FDP-Konzept „German Mut“ vor, wobei sie auch die liberalen Positionen zum Thema Migration und Flüchtlinge erläuterte: Aufnahme tatsächlich bedrohter Flüchtlinge und deren Integration durch Arbeit, Zuwanderungsmöglichkeiten für benötigte Fachkräfte im Rahmen eines Einwanderungsgesetzes und gleichzeitig schnelle Rückführung von abgelehnten Asylbewerbern. Die Gäste nutzten anschließend ausgiebig die Möglichkeit, mit der Bundespolitikerin und untereinander ins Gespräch zu kommen. „Wir haben Nicola Beer eingeladen, weil wir durch die Debatten bei vielen Themen auch einmal über den eigenen Tellerrand schauen können", sagte Martin Seidel.

Weitere Höhepunkte des Abends waren die Verlosung von Eintrittskarten zu Heimspielen der Eispiraten und Führungen durch das Eisstadion. Zu den Gästen zählten auch der stellvertretende FDP-Landesvorsitzende Robert Malorny, der Crimmitschauer Oberbürgermeister Holm Günther, Susann Löffler vom Vorstand der Wirtschaftsjunioren Zwickau, Christoph Martens von den Gruppe Liberaler Schüler in Sachsen sowie der Geschäftsführer der Eispiraten Crimmitschau, Jörg Buschmann.