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FDP Sachsen stellt Kandidaten zur Bundestagswahl 2013 auf

(26.01.2013) Zastrow eröffnet Landesvertreterversammlung

Dresden. Der Radebeuler Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke, ist sächsischer FDP-Spitzenkandidat für die anstehende Bundestagswahl. Das entschieden die 250 Delegierten der Landesvertreterversammlung der FDP Sachsen, die am Sonnabend in der Börse Dresden stattfand. Der 39-jährige Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Meißen wurde ohne Gegenkandidaten mit einem Ergebnis von 91,6 Prozent auf Platz 1 der sächsischen FDP-Landesliste gewählt. Mücke gehört seit 2005 dem Deutschen Bundestag an. Die Landesvertreterversammlung wählte auch die weiteren Kandidaten der Plätze 2 bis 8: Heinz-Peter Haustein, Holger Krahmer, Reiner Deutschmann, Kristian Reinhold, Dr. Jutta Kreitz, Marcus Viefeld und Thomas Richter.

| Weitere Infos zu den Kandidaten auf der FDP-Landesliste

Mit einer Rede von Holger Zastrow, dem sächsischen FDP-Landes- und -Fraktionschef sowie stellvertretendem FDP-Bundesvorsitzenden, hatte die Landesvertreterversammlung der sächsischen FDP in Dresden begonnen. Mit Blick auf die Umfragen vor der Niedersachsen-Wahl und die tatsächlichen Wahlergebnisse rief Zastrow seine Partei auf, sich nicht länger von Umfragen und Kommentaren in Medien verunsichern zu lassen: "Wir sollten uns einfach darauf konzentrieren, unsere Hausaufgaben, unseren Job zu machen."

"Es hilft nichts, Sonntagsfragen zu gewinnen, wir müssen Wahlen gewinnen!", sagte Zastrow. "Und wir können Wahlen gewinnen. Das war in Niedersachsen so, und das wird auch bei der Bundestagswahl im Herbst so sein." Denn die FDP werde in der Parteienlandschaft unvermindert, sogar dringender gebraucht, sagte Zastrow: "Es muss wenigstens eine Partei in Deutschland geben, die für Freiheit und Eigenverantwortung eintritt, die die Errungenschaften der sozialen Marktwirtschaft verteidigt, die für Fortschrittsgeist und Leistungsgerechtigkeit kämpft und den Einzelnen vor staatlicher Bevormundung, Kollektivismus und Gleichmacherei schützt. Und all das bietet nun einmal nur die FDP, und deswegen gibt es uns auch weiter."

Die Entscheidung der Bundespartei, mit einer Doppelspitze aus Partei- und Bundestagsfraktionschef in den Wahlkampf zu gehen, lobte Zastrow erneut: "Mit dem niedersächsischen Wahlergebnis und den Personalentscheidungen am Montag ist uns ein Befreiungsschlag gelungen. Und ich glaube, dass die Doppelspitze Rösler/Brüderle eine gute Entscheidung ist." Es sei richtig, sich in der derzeitigen Situation nicht auf eine Person zu fokussieren, sondern die verschiedenen Talente zu addieren und ein Team zu formen.

Das niedersächsische Wahlergebnis, wie auch die Wahlergebnisse in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen, sei auch Ermutigung für die 2014 stattfindende Landtagswahl in Sachsen. Egal, ob die Bundespartei gerade in Top-Form sei oder nicht, und egal, ob wie groß der Gegenwind aus Berlin auch sei – der Landesverband Sachsen habe im kommenden Jahr sein Schicksal selbst in der Hand, sagte Zastrow: „Wir werden es 2014 schaffen und unser wunderbares Wahlergebnis von 2009 und die Regierungsbeteiligung verteidigen."

Zastrow betonte, die Sachsen-FDP sei der eigenständigste Landesverband der Freidemokraten. Als Beispiele nannte er die Positionen seines Landesverbandes in der Steuerpolitik, beispielsweise mit dem Vorstoß zu Absenkung des Solidaritätszuschlags, die Ablehnung der Energiewende und das Votum für Joachim Gauck bereits in der Bundesversammlung 2010.

| Die FDP Sachsen im Internet

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Foto: FDP Sachsen