Suche auf www.nico-tippelt.de



Netzwerk-Profile



FDP hilft e.V.
logo_fdp_hilft.gif



Bilanz der FDP-Landtagsfraktion
Halbzeitbilanz



Impressum
Das Impressum dieses Internetauftritts finden Sie hier.

Artikel

FDP Sachsen diskutiert über Familien- und Klimapolitik

(31.10.2012) Landesparteitag in der Sachsenlandhalle Glauchau

Dresden/Glauchau. Die sächsische FDP trifft sich am Sonnabend in Glauchau zu ihrem 39. Landesparteitag. Im Mittelpunkt des Parteitages ab 10 Uhr in der Sachsenlandhalle stehen die Rede des Landesvorsitzenden Holger Zastrow und Leitanträge zur Familien- und Klimapolitik. Als Gastredner erwartet der Landesverband FDP-Generalsekretär Patrick Döring in Glauchau. Die rund 250 Delegierten diskutieren über einen Leitantrag des Landesvorstands zum Thema: "Für ein modernes sächsisches Familienbild - Beruf und Familie besser vereinbaren".

Die Freien Demokraten fordern darin, dass der Staat unterschiedliche Formen des familiären Zusammenlebens - von der klassischen Ehe über Patchwork-Familien bis zur gleichgeschlechtlichen Partnerschaft - gleichermaßen respektiert und niemanden zu einem bestimmten Lebensentwurf drängt. Familienpolitik dürfe zudem nicht nur als reine Sozialpolitik verstanden werden.

Als Schwerpunkt sehen die Freidemokraten eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die FDP fordert dazu im Antrag verbesserte Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder. Die Kapazitäten in den sächsischen Kitas sollen bei steigendem Bedarf schneller ausgebaut werden. Weiterhin will sich die FDP dafür einsetzen, die Zahl der Kitas mit längeren Öffnungszeiten in Sachsen zu verdreifachen, damit berufstätige Eltern ihre Arbeit und die Familie leichter in Einklang bringen können.

Ebenfalls als Antrag des Landesvorstands steht auf der Tagesordnung: "Für einen rationalen Klimaschutz statt Öko-Hysteriepolitik". Darin fordert die sächsische FDP eine rationale Klima- und Energiepolitik, die Bezahlbarkeit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit als gleichrangige Ziele verfolgt. Die FDP spricht sich für eine Abkehr von politischen Symbolzielen aus, wie dem sogenannten "Zwei-Grad-Ziel" zur exakten Begrenzung der Erderwärmung. Zugleich fordert sie ein Ende einseitiger klimapolitischer Verpflichtungserklärungen Deutschlands. Der übereilte Klima-Aktionismus führe dazu, dass Industriezweige aus Europa abwanderten und andernorts unter geringeren Umweltschutzauflagen produziert werde, heißt es in dem Antragsentwurf.

Journalisten und interessierte Bürger sind als Gäste des Parteitages jederzeit herzlich willkommen!

Foto: FDP Sachsen

| Das Antragsbuch mit den Satzungsänderungs-, Leit- und allen Sachanträgen im Internet

| Die Tagesordnung sowie Hinweise zur Anfahrt im Internet

| Die FDP Sachsen im Internet