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Debatte: FDP Sachsen unterstützt Stipendienprogramm des Bundes

(20.05.2010) Tippelt: "Breitere Finanzierungsgrundlage für Studierende"

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Dresden. Nico Tippelt hat als hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag das von der Bundesregierung geplante nationale Stipendienprogramm begrüßt und darauf verwiesen, dass dadurch mehr Studenten im Freistaat in den Genuss einer Förderung kommen würden. In der Debatte im Landtag sagte er: "Es ist gut, hervorragende Leistungen von Studenten zu honorieren - nicht nur mit sehr guten Noten, sondern auch mit einer finanziellen Unterstützung. Die FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag begrüßt deshalb ausdrücklich die Bestrebungen der Bundesregierung, ein nationales Stipendienprogramm einzuführen, das für mehr Leistungsbereitschaft und Chancengerechtigkeit steht.“ Aktuell erhalten gerade einmal rund zwei Prozent aller Studierenden ein Stipendium, über eines der zahlreichen Begabtenförderungswerke. Ziel des nun vorgelegten nationalen Stipendienprogramms ist es, diesen Anteil zu vergrößern - auf möglichst insgesamt zehn Prozent.

Was bedeutet das für Sachsen?

Zur Zeit sind mehr als 100.000 Studierende an Sachsens Hochschulen eingeschrieben. Der Aufbau eines Stipendiensystems würde dazu beitragen, den Personenkreis derer, die mittels eines Stipendiums finanziell unterstützt werden, auf mehr als 10.000 Studierende zu erweitern. „Das BAföG darf nicht das einzige Mittel der Studienfinanzierung sein“, sagte Tippelt. „Wir wollen eine breite Finanzierungsgrundlage der Studierenden - wir setzen auf ein starkes Drei-Säulen-System aus BAföG, Stipendien und Bildungskrediten."

Die sächsische Koalition aus CDU und FDP habe sich bereits im Koalitionsvertrag dafür ausgesprochen, den Bund bei der Verbesserung der Studienfinanzierung zu unterstützen und ein Stipendienprogramm gemeinsam mit der Wirtschaft aufzulegen. „Dadurch werden Talente und Begabungen junger Studierender frühzeitig gefördert:“, erklärte der hochschulpolitische Sprecher. „Die Universitäten akquirieren die Hälfte der Gelder selbst aus der Wirtschaft beziehungsweise von Privatpersonen. Die andere Hälfte wird jeweils von Bund und Ländern finanziert. Schließlich bekommen die Stipendiaten 300 Euro monatlich für einen festgelegten Zeitraum. Dafür können die Hochschulen wiederum die entsprechenden Studierenden selbst auswählen. So können sie eigene Schwerpunkte bei der Vergabe der Stipendien setzen."

Video: der Redebeitrag von Nico Tippelt unter www.landtag.sachsen.de

Foto: Thomas Schlegel