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Chemnitzer debattieren über Kultur und Finanzierungsmodelle

(21.02.2012) Diskussion ohne Scheuklappen bei Landespolitischem Abend

Chemnitz. Am Dienstagabend hat der Kulturpolitiker der FDP-Landtagsfraktion Nico Tippelt zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Wozu das ganze Theater? – Debatte zur Kulturfinanzierung 2020 in Sachsen“ ins Hotel Chemnitzer Hof eingeladen. Dieser Einladung sind sowohl Kulturschaffende der Stadt Chemnitz, Kunstfreunde als auch interessierte Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Zunächst lieferte Nico Tippelt, dem selber die kulturelle Bildung ganz besonders am Herzen liegt, zahlreiche Informationen über die derzeitige Situation und die Finanzierung der Kultur im Freistaat Sachsen sowie in Chemnitz und Umgebung und machte seinen Standpunkt klar: „Kultur braucht Förderer. Das dem Staat dabei eine wichtige Rolle zukommt ist unbestritten. Die Koalition aus CDU und FDP in Sachsen hat genau das im aktuellen Doppelhaushalt des Freistaates Sachsen berücksichtigt und die richtigen Weichen gestellt. Kulturförderung hat damit in Sachsen auch in Zukunft den Stellenwert, den sie verdient.“

Kulturförderung solle auch dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird, betonte Nico Tippelt weiter. So erhalten inzwischen Kinder und Jugendliche freien Eintritt in staatliche sächsische Museen, die „Straße der sächsischen Industriekultur“ ist in der Konzeption und die nächste Sächsische Landesausstellung soll zum Thema Industriekultur in der Region Chemnitz/Zwickau stattfinden.

Gerade die Frage, wie sich das vielfältige Kulturangebot in Sachsen in Zeiten sinkender öffentlicher Einnahmen behaupten kann, hat die Gäste am Dienstagabend sehr bewegt. Beispielhaft wurde immer wieder die finanzielle Situation des Chemnitzer Theaters genannt, das unter enormen Sparzwängen steht. Nico Tippelt verdeutlichte den Besuchern, dass sowohl Politik als auch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger gefragt ist. „Die Politik muss sich für die Weiterentwicklung der Kulturraumfinanzierung einsetzen und seinen Verpflichtungen der Kultur gegenüber auch in der Zukunft gerecht werden. Es kann nicht sein, dass sich Kultur selbst kaputt spart.“ Als eine Option wurde über eine stärkere Beteiligung privater Förderer an der Kulturfinanzierung gesprochen. Ohne Scheuklappen wurde offen über Erhöhung und Spreizung von Eintrittspreisen, über die Erhebung von Fremdenverkehrsabgaben und unkonventionelle Wege, wie etwa das Crowdfunding debattiert.

Landespolitische Abende zur Kulturfinanzierung will Nico Tippelt in den kommenden Monaten auch in anderen sächsischen Städten anbieten.