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Autobahnanschluss in Crimmitschau: Ministerium stellt neue Variante vor

(30.04.2014) „Angesichts der Interessenlage eine gute Lösung mit vielen Vorteilen“

Crimmitschau. In die Pläne für eine bessere Verbindung von Crimmitschau zur Autobahn A4 kommt Bewegung. Vertreter des Sächsischen Verkehrsministeriums stellten bei einer Informationsveranstaltung und öffentlichen FDP-Mitgliederversammlung am Dienstagabend in der Gaststätte „Harmonie“ einen neuen Vorschlag vor. Staatssekretär Roland Werner und Bernd Sablotny, Abteilungsleiter Verkehr, gaben den etwa 70 interessierten Gästen detailliert Auskunft über den aktuellen Planungsstand im Ministerium.

Konkret liegt nun folgende Variante vor: Der Verkehr soll künftig von Crimmitschau aus über die S288 in nordwestlicher Richtung durch den Paradiesgrund und die Autobahnbrücke fließen. Nördlich von und parallel zur A4 ist eine neue Straße geplant, die eine direkte Verbindung zur bestehenden Anschlussstelle Meerane herstellt. Sie soll möglichst nah an der Autobahn verlaufen.

„Der neue Vorschlag bietet gleich mehrere Vorteile“, erklärte der FDP-Landtagsabgeordnete Nico Tippelt. Auf seine und Dr. Martin Seidels Einladung hin waren die Verkehrsexperten aus dem Ministerium nach Gablenz gekommen. „Gablenz und Waldsachsen würden bei dieser Variante endlich vom Durchgangsverkehr entlastet. Darüber hinaus würde das von Crimmitschau und Meerane nördlich der A4 geplante Gewerbegebiet optimal erschlossen. Außerdem wird das sogenannte FFH-Gebiet südlich der Autobahn kaum beeinträchtigt.“ Gebiete nach der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH) werden als besonders schützenswert eingestuft.

Vorschlag ließe sich vergleichsweise schnell umsetzen

„In Anbetracht der vielfältigen Interessenlage ist der neue Vorschlag des Ministeriums eine wirklich gute Lösung“, bewertete Nico Tippelt die Pläne. „Das Vorhaben ist keine abgehobene Idee, sondern realistisch und praktikabel umsetzbar. Zudem gibt es aus dem Verkehrsministerium auch die Aussicht auf eine Finanzierung. Ich freue mich sehr, dass wir nach den vielen Gesprächen, die wir bislang geführt haben, einen deutlichen Schritt weiter sind.“ Staatssekretär Roland Werner habe darüber hinaus ein weiteres Treffen aller Beteiligten für Oktober dieses Jahres angekündigt.

Einen wichtigen Vorteil der neuen Variante sieht Martin Seidel darin, dass sie relativ schnell umgesetzt werden könnte. „Gerade mit Blick auf das FFH-Gebiet hätte ein gänzlich neuer Autobahnanschluss viele Unwegbarkeiten bedeutet“, sagte Crimmitschaus FDP-Ortsvorsitzender. „Es wäre sicher mit Klagen von Umweltverbänden zu rechnen gewesen, die zu erheblichen Verzögerungen gegebenenfalls bis hin zur Ablehnung des gesamten Projektes führen würden." Bei dem neuen Vorschlag sei dies eher unwahrscheinlich. „Wir merken auch die Unzufriedenheit der Anwohner darüber, dass sich das Umweltrecht der EU und des Bundes immer weiter verselbstständigt, aber die Entwicklung unserer Region ausbremst. Aus Sicht der FDP kann es nicht sein, dass noch nicht einmal nachgewiesene Tierarten über das Wohl der Menschen hier gestellt werden.“


In diesem Bereich schlägt das Verkehrsministerium die neue Straße vor:


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