Suche auf www.nico-tippelt.de



Netzwerk-Profile



FDP hilft e.V.
logo_fdp_hilft.gif



Bilanz der FDP-Landtagsfraktion
Halbzeitbilanz



Impressum
Das Impressum dieses Internetauftritts finden Sie hier.

Artikel

"Alte" Kennzeichen nach Wiedereinführung im Landkreis Zwickau beliebt

(04.11.2013) FDP-Initiative erfüllt vielfachen Wunsch der Bürger

Glauchau/Hohenstein-Ernstthal. Ein Jahr nach ihrer Wiedereinführung erfreuen sich die im Zuge der Kreisgebietsreformen abgeschafften Kfz-Kennzeichen großer Beliebtheit. Zum Jubiläum übergab der FDP-Landtagsabgeordnete Nico Tippelt am Montag symbolische Riesen-„Heimatkennzeichen“ in Hohenstein-Ernstthal an Oberbürgermeister Lars Kluge und dessen Vorgänger Erich Homilius sowie in Glauchau gemeinsam mit Sachsens Justizminister Jürgen Martens an Oberbürgermeister Peter Dresler. Seit November 2012 gab es 3883 Anmeldungen für das Nummernschild „HOT“, sogar 6369 Autobesitzer entschieden sich seither für das „GC“ an ihrem Wagen. „Diese Zahlen sind klare Belege dafür, dass die entscheidend von der FDP voran gebrachte Liberalisierung der Kennzeichen-Vergabe richtig war“, sagte Nico Tippelt. „Viele Bürger wollen mit ihrem Nummernschild ihre Heimatverbundenheit zum Ausdruck bringen. Diesen Wunsch wollten wir schnell und unbürokratisch ermöglichen“, ergänzte der Landes- und Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Zwickau.

Im Zuge der Kreisgebietsreformen 1994 und 2009 in Sachsen verschwanden auch die Nummernschild-Kürzel der aufgelösten Landkreise, da jeder Zulassungsbezirk nur ein Kürzel haben durfte, wie das Bundesrecht vorschrieb. Dies wurde bereits damals von der sächsischen FDP kritisiert, da so ein Stück regionaler Identität verloren gehe. Die Bürger hätten „ihr“ Kürzel behalten dürfen, um ihre Heimatverbundenheit auf dem Nummernschild zum Ausdruck zu bringen, forderte die FDP.

Nachdem die Liberalen nach der Landtagswahl im Herbst 2009 an der Seite der CDU in Sachsen in die Regierung eintraten, nahmen sie ihre Forderung wieder auf. Besonders FDP-Landes- und Fraktionschef Holger Zastrow machte sich für die Wiedereinführung der Heimatkennzeichen stark. Seine Landtagsfraktion suchte gemeinsam mit Verkehrsrechtsexperten einen Weg, die abgeschafften Kennzeichen wiederzubeleben.

Im Frühjahr 2011 brachte das sächsische Verkehrsministerium unter FDP-Minister Sven Morlok das Thema in die Verkehrsministerkonferenz ein, die sich für die Möglichkeit aussprach, auch die abgeschafften Kennzeichen wieder zu vergeben. Ende 2011 brachte Sachsen schließlich eine entsprechende Bundesratsinitiative ein, die zum Erfolg führte.

Am 1. November 2012 trat eine neue Kfz-Zulassungsverordnung in Kraft, die es den Ländern erlaubte, die alten Heimatkennzeichen wiedereinzuführen. Sachsen nutzte diese Möglichkeit als erstes Bundesland – bereits am 8. November 2012 konnten die Sachsen ihre lange vermissten Kennzeichen-Kürzel wieder bekommen. Diese Möglichkeit wurde von Anfang an begeistert angenommen: Bereits 100 Tage nach Wiedereinführung waren in Sachsen rund 77.000 Altkennzeichen beantragt und ausgegeben worden.

Fotos: Katja Tippelt-Kairies (oben: Peter Dresler, Nico Tippelt und Jürgen Martens; unten: Lars Kluge, Erich Homilius und Nico Tippelt)