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Aktion von FDP und Landschaftsschützern gegen Windkraftanlagen

(17.11.2013) "Drachensteigen gegen Windräder" in Striegistal

Dresden/Striegistal. Herbstlicher Spaß zu einem ernsten Thema: Vertreter der sächsischen Landesverbände von FDP und Landschaftsschutz e.V. haben am Sonntag in Striegistal gemeinsam Drachen steigen lassen – eine Aktion gegen den Windkraft-Wildwuchs in Sachsen, der unsere sächsische Kulturlandschaft immer mehr zerstört. Neben Holger Zastrow und Michael Eilenberger, den Vorsitzenden von FDP Sachsen beziehungsweise Landschaftsschutz Sachsen, nahmen weitere FDP-Politiker und Vertreter der über 30 sächsischen Bürgerinitiativen gegen Windkraft teil. Die Aktion „Gegen die weitere Zerstörung unserer sächsischen Heimat – Drachensteigen gegen Windräder“ sollte symbolisieren, dass Windräder in Sachsen unerwünscht sind.

Zastrow und Eilenberger betonten anlässlich der Aktion die Zusammenarbeit von Liberalen und Windkraftgegnern im Freistaat. In ganz Deutschland wachse der Protest gegen den ungezügelten Windkraftausbau, „doch die sächsische Besonderheit liegt in der guten Zusammenarbeit zwischen den Bürgerinitiativen und der FDP als Regierungspartei“. Seit 2010 sei der Bau von Windrädern in Sachsen deutlich zurückgegangen: „Die Ursachen dafür liegen in zahlreichen politischen Weichenstellungen der schwarz-gelben Regierungskoalition. Vom neuen Landesentwicklungsplan über das Energie- und Klimakonzept bis hin zum jüngsten Windkrafterlass macht die Regierungskoalition deutlich, dass der Ausbau der Windenergienutzung im Freistaat zunehmend kritisch gesehen wird.“

Obwohl in Sachsen mit vereinten Kräften schon viel erreicht worden sei, wollen sich beide Partner, FDP und Windkraftinitiativen, auf den Ergebnissen nicht ausruhen, waren sich Zastrow und Eilenberger einig: „Mit der Umsetzung der Vorgaben des Landesentwicklungsplanes mag etwas Zeit gewonnen worden sein, doch die Hauptursachen für den Ausbau der Windenergie bleiben bestehen. Die Kombination aus planwirtschaftlicher Überförderung und baurechtlicher Privilegierung wird den Druck der Investoren auch in Sachsen erhöhen.“