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Zahlen zum Unterrichtsausfall sollen transparenter gemacht werden

(23.04.2013) Daten helfen bei besserer Beurteilung der Lage

Dresden. Künftig soll es in Sachsen eine noch transparentere Erhebung von Ausfallstunden im Schulunterricht geben. Über dieses zentrale Ergebnis aus den Beratungen eines Runden Tisches informierte nun der FDP-Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Zwickau, Nico Tippelt. „Die Empfehlungen des Gremiums tragen dazu bei, dass die Öffentlichkeit sowie Eltern und Schüler realistische Daten zum Unterrichtsausfall und zu Vertretungsstunden erhalten – und darauf haben sie einen Anspruch“, erklärte der Bildungs- und Kulturpolitiker. „Verlässliche Zahlen sind auch für uns die Basis, um in der Politik geeignete Maßnahmen gegen Unterrichtsausfall ergreifen zu können.“

Der Runde Tisch war auf Initiative des sächsischen Kultusministeriums zusammengekommen. Vertreter des Landesschülerrates, Landeselternrates, der Sächsischen Bildungsagentur und des Kultusministeriums sowie Schulleiter nahmen an den Beratungen teil. Im Ergebnis gelten die Kriterien und Methoden zur statistischen Erfassung des Unterrichtsausfalls im Wesentlichen weiter fort. Eine wichtige Änderung ist, dass Stillbeschäftigung in Zukunft nur als vertretener Unterricht gewertet werden soll, wenn sie von einem Fachlehrer vor- und von einem Fachlehrer nachbereitet wird. Ansonsten ist diese Zeit als Unterrichtsausfall zu werten.

Zahlen sollen Lehrern, Schülern und Eltern zugänglich sein

„Der Runde Tisch hat erfreulicherweise einen guten Konsens gefunden und Bildungsministerin Brunhild Kurth hat bereits die Umsetzung angekündigt“, sagte Nico Tippelt. „Auch für die Schulen im Landkreis Zwickau ist das ein wichtiges Zeichen. Unter anderem sollen nach den Plänen allen Beteiligten – also Lehrern, Schülern und Eltern – die Ausfall- und Vertretungsstunden zugänglich gemacht werden. Das schafft Transparenz sowie eine neutrale Grundlage für eine ausgewogene Beurteilung der tatsächlichen Situation und Diskussion des Themas.“

Um den Unterrichtsausfall in Sachsen wirksam zu bekämpfen, hat die CDU/FDP-Koalition bereits im laufenden Schuljahr eine Million Euro Honorarmittel für das sogenannte Programm „Unterrichtsgarantie“ zur Verfügung gestellt. „Diese Gelder wurden bislang von den Schulen stark und zügig abgerufen“, berichtet Nico Tippelt. „Deshalb haben wir im aktuellen Doppelhaushalt die Summe noch einmal deutlich erhöht. Jetzt stehen für das Programm ,Unterrichtsgarantie‘ in den Jahren 2013 und 2014 insgesamt 12,5 Millionen Euro zur Verfügung."